220px|mini|Läufer in der Ortslage von Neuerkirch Der Hunsrück-Marathon war ein Landschaftsmarathon, der ab 2001, mit Pause von 2018 bis 2022, zuletzt noch einmal 2023 am letzten Augustwochenende im Hunsrück stattfand.Absage: Warum der Hunsrück-Marathon ausfällt, auf www.rhein-zeitung.de, abgerufen am 23. August 2018. Die Strecke führte von Emmelshausen nach Simmern. Zum Programm gehörten auch ein Halbmarathon und ein 6,3-km-Lauf. Auf allen Strecken fanden auch Wettbewerbe für Walker und Inlineskater statt.

Geschichte Als 1999 der Schinderhannes-Radweg auf der alten Bahntrasse von Emmelshausen nach Simmern errichtet wurde, hatten Läufer der Gegend die Idee, auf dem Radweg einen Marathon durchzuführen. Im Jahre 2001 wurde der Verein Hunsrück-Marathon e. V. gegründet und die Laufveranstaltung zum ersten Male ausgetragen. Für das Jahr 2018 war die 18. Ausrichtung geplant gewesen, jedoch wurde im Februar 2018 von den Veranstaltern mitgeteilt, dass aufgrund organisatorischer Gründe der Marathon ausfällt. Als Ersatzveranstaltung wurde ein Stadtlauf, Kinderlauf sowie ein Staffellauf ausgerichtet. 2019 wurde nur die Distanz des Halbmarathons gelaufen.

Nach zweijähriger Pause sollte der Marathon 2020 wieder wie gewohnt am letzten Augustwochenende stattfinden. Jedoch konnten 2020 sowie 2021 aufgrund der COVID-19-Pandemie die Läufe nicht stattfinden. Ersatz wurde mit virtuellen Läufen geschaffen. Die 20. Ausgabe des Marathons war für den 27. und 28. August 2022 geplant, wurde von den Verantwortlichen aber wieder abgesagt. 2023 wurde der Lauf zum letzten Mal ausgetragen.

Strecke Der Marathon startete in Emmelshausen, führte zunächst 5 km durch Vororte und dann auf den Schinderhannes-Radweg. Über Norath, Pfalzfeld und Lingerhahn ging es nach Ebschied, wo der Halbmarathon der Inlineskater gestartet wurde. In Kastellaun stießen die Halbmarathonläufer nach einer Runde durch die Stadt auf die Marathonstrecke. Am ehemaligen Bahnhof von Bell wurde die 30-km-Marke erreicht. Waren bis zu diesem Punkt ±200 Höhenmeter zu bewältigen, ging es nun 120 Höhenmeter stetig bergab bis ins Ziel. Hinter Alterkülz gelangte man nach Neuerkirch, wo die 6,3-km-Strecke begann. Über Külz und Keidelheim ging es schließlich zum Ziel auf dem Schlossplatz von Simmern.

Die Zeitmessung erfolgte für alle Wettbewerbe per ChampionChip.

Statistik

Siegerlisten

Marathon Jahr Männer Zeit (h) Frauen Zeit (h) 27.08.2023 Markus Mey 2:42:04 Margit Klockner 2:56:43 2018–2022 keine Austragung 27.08.2017 Thomas Wendling 2:38:02 Margit Klockner 3:13:38 28.08.2016 Karsten Fischer 2:49:06 Sandra Fuchs 3:33:44 28.08.2015 Marco Diehl 2:43:01 Inka Wald 3:09:29 24.08.2014 Josias Schmidt 2:48:15 Stefanie Krieg 3:34:06 25.08.2013 Marco Diehl 2:35:19 Tanja Schweickhard 2:59:08 26.08.2012 Tobias Sauter 2:30:57 Christiane Buxton 3:26:37 28.08.2011 Marco Diehl 2:32:25 Sabine Rech 3:04:45 29.08.2010 Marco Diehl 2:28:58 Sabine Rech 3:02:55 30.08.2009 Marco Diehl 2:31:30 Iris Walter 3:14:09 31.08.2008 Marco Diehl 2:32:37 Iris Walter 3:16:02 26.08.2007 Marco Diehl 2:28:04 Iris Walter 3:13:59 27.08.2006 Marco Diehl 2:32:04 Sabine Rech 3:00:55 28.08.2005 Marco Diehl 2:34:37 Sabine Weiß 3:24:29 29.08.2004 Peter Christ 2:42:42 Sabine Willberg 2:58:45 31.08.2003 Shannon Swords 2:34:54 Sabine Rech 3:07:37 25.08.2002 Peter Christ 2:41:35 Iris Walter 3:09:15 26.08.2001 Ralf Klesius 2:44:49 Iris Walter 3:22:01

Halbmarathon Jahr Männer Zeit (h) Frauen Zeit (h) 2023 Selama Tesfamariam Estopia 1:08:09 Anja Harlass 1:27:01 2018–2022 keine Austragung 2017 Karl Hempel 1:15:25 Anna Herzberg 1:23:05 2016 Christian Bock 1:18:40 Karin Schank 1:26:55 2015 Christian Bock 1:17:48 Julia Galuschka 1:19:19 2014 Karsten Fischer 1:14:28 Sabine Schmitt 1:24:37 2013 Cedric Schramm 1:15:29 Isabel Leibfried 1:20:56 2012 Christian Rötsch 1:16:36 Sabine Schmitt 1:26:37 2011 Andreas Knopp 1:12:41 Sabine Schmitt 1:25:36 2010 Christian Klaproth 1:14:30 Rieke Wald 1:21:52 2009 Simon Engelfried 1:14:13 Sabine Schmitt 1:30:42 2008 Hannes Klingenhöfer 1:19:29 Nicole Boehm 1:29:11 2007 Simon Engelfried 1:14:22 Elfi Prieß 1:34:01 2006 Simon Engelfried 1:11:54 Kerstin Henneberger 1:30:43 2005 Simon Engelfried 1:16:14 Monika Stegmann 1:26:06 2004 Markus Krempchen 1:14:50 Iris Walter 1:31:38 2003 Christian Rötsch 1:15:49 Elisabeth Dillo 1:28:15 2002 Ingo Neumann 1:12:31 Antje Schwarz 1:38:26 2001 Sven Dienert 1:13:47 Veronica Badnjar 1:22:59 Fett: schnellste Zielzeit

Siehe auch Liste von Marathonläufen

Weblinks

Offizielle Website

Einzelnachweise

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