mini|Beginenhofkirche in Diest mini|Blick zum Chor der Sint-Martinuskerk in Tessenderlo Demergotik bezeichnet eine regionale Variante des gotischen Baustils, die vor allem im Hageland in Belgien zu finden ist. Auffallendstes Charakteristikum sind die kapitelllosen Säulen und die Verwendung des lokalen rostbraunen eisenerzhaltigen Sandsteins. Der Name bezieht sich auf den Fluss Demer.

Beispiele der Demergotik sind:

die Liebfrauenkirche in Aarschot das Torhaus (Poortgebouw) der Abtei Averbode die Sint-Pietersbandenkerk in Beringen Sint-Laurentius in Betekom (Begijnendijk) St. Katharina, St. Sulpitius und die Onze-Lieve-Vrouwkerk sowie die Ruine der Sint Jan de Doperkerk in Diest St. Dymphna in Geel Sint-Pietersbandenkerk in Halen Sint-Hubertus en Vincentiuskerk in Heusden-Zolder Sint-Martinuskerk in Rotselaar-Wezemaal Sint-Eustachiuskerk in Scherpenheuvel-Zichem Sint-Michielskerk in Scherpenheuvel-Zichem (Messelbroek) Sint-Pieterskerk in Scherpenheuvel-Zichem (Testelt) Sint-Genovevakerk in Sint-Truiden-Zepperen Sint Martinuskerk (Tessenderlo) Onze-Lieve-Vrouw-in-de-Wijngaardkerk in Laakdal-Veerle St. Lambertus in Westerlo Onze-Lieve-Vrouw-Kapel in Zoutleeuw

Der Eisensandstein fand auch Verwendung beim Torhaus der Abtei Tongerlo. Außerhalb des Kerngebiets der Demergotik zeigt die Kirche Saint-Jean-Baptiste in Wavre den Einfluss des Baustils.

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