Das Seeverdienstkreuz () wurde am 3. August 1866 als Orden für Verdienste zur See () zur Belohnung der von und für die Armada Española geleisteten Dienste von Königin Isabella II. von Spanien in vier Klassen gestiftet:

IV. Klasse (Großkreuz) – auf besondere Veranlassung; damit verbunden war das Prädikat Excelencia III. Klasse – bis zum Dienstrang General II. Klasse – bis zum Dienstrang Oberst I. Klasse – bis zum Dienstrang Hauptmann

1995 wurde der Orden umbenannt. Seitdem besteht er nur noch aus zwei Klassen (Großkreuz und Kreuz) und wird in vier Stufen analog zum Militärverdienstkreuz des Heeres und zum Luftwaffen-Verdienstkreuz der Luftstreitkräfte verliehen.

Das Ordenszeichen ist ein geradarmiges, von der spanischen Königskrone gekröntes goldgerändertes, rotes (Militärverdienste) bzw. weißes Kreuz (Zivilverdienste). Der untere Kreuzarm ist länger. Auf dem Kreuz ist ein goldener Anker angebracht.

Getragen wird die Auszeichnung an einem rot-gelb-roten Band. Großkreuze tragen die Auszeichnung an der Schärpe von der linken Schulter zur rechten Hüfte sowie mit einem Bruststern.

180px80pxGroßkreuz – rote Auszeichnung 180px80pxGroßkreuz – blaue Auszeichnung 180px80pxGroßkreuz – gelbe Auszeichnung 180px80pxGroßkreuz – weiße Auszeichnung 70px80pxKreuz – rote Auszeichnung 70px80pxKreuz – blaue Auszeichnung 70px80pxKreuz – gelbe Auszeichnung 70px80pxKreuz – weiße Auszeichnung

Literatur Maximilian Gritzner: Handbuch der Ritter- und Verdienstorden aller Kulturstaaten der Welt. Leipzig 1893, S. 552–553 (Digitalisat des Originals im Internet Archive), Nachdruck des Originals: Reprint-Verlag, Holzminden 2000, ISBN 3-8262-0705-X

Kategorie:Militärische Auszeichnung (Spanien)