Eichhoffen () ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Sélestat-Erstein und zum Kanton Obernai.
Geografie Die Gemeinde liegt auf 207 Metern über dem Meer, etwa 13 Kilometer nördlich von Sélestat und 26 Kilometer südwestlich von Straßburg. Der Ill-Nebenfluss Andlau tritt hier aus den letzten Ausläufern der Vogesen (Muenchberg) in die Oberrheinebene ein.
Geschichte Erste Erwähnungen einer Siedlung an selber Stelle gibt es aus dem Jahr 980.
Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Eichhofen als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Schlettstadt im Bezirk Unterelsaß zugeordnet.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2012Einwohner 361 303 358 460 419 393 425 511 558
Sehenswürdigkeiten Die Kapelle Saint Jean-Baptiste wurde erstmals im Jahr 1052 urkundlich erwähnt. 1569 wurde sie umgebaut.
Wirtschaft Mehr als zwei Drittel des Gemeindegebietes sind von Weinreben bestanden. So ist auch neben dem Tourismus der Weinanbau der wichtigste Erwerbszweig in Eichhoffen.
Verkehr Eichhoffen liegt an der Bahnstrecke Sélestat–Saverne und ist mit TER-Zügen an Strasbourg und Sélestat angebunden. Das historische Empfangsgebäude ist ein Typenbau und stammt von 1877, als die Reichseisenbahnen in Elsaß-Lothringen (EL) die Strecke betrieben.Niels Wilcken: Architektur im Grenzraum. Das öffentliche Bauwesen in Elsaß-Lothringen 1871–1918 = Veröffentlichungen des Instituts für Landeskunde im Saarland 38. Institut für Landeskunde im Saarland. Schiffweiler 2000. ISBN 3-923877-38-2, S. 116.
Literatur Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S. 59–60.
Weblinks
Eichhoffen auf der Seite des Pays du Barr (französisch) Einwohnerentwicklung seit 1793
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Grand Est
Kategorie:Weinbauort in Frankreich Kategorie:Ersterwähnung 980