Rammersmatt ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Thann-Guebwiller und zum Kanton Cernay.
Geografie Die Gemeinde Rammersmatt liegt am Südostrand der Vogesen eingebettet zwischen den Tälern von Thann und Masevaux-Niederbruck etwa 20 Kilometer von Mülhausen im Osten und 30 Kilometer von Belfort im Südwesten entfernt. Im Gemeindegebiet entspringt der Baerenbach, der hier auch noch Rueslochbaechle genannt wird. Der Ort ist von weiten Waldgebieten umgeben, lediglich in südlicher Richtung öffnet sich die hügelige Landschaft in Richtung der Nachbargemeinden Bourbach-le-Bas und Roderen. Die Gemeinde liegt im Regionalen Naturpark Ballons des Vosges.
Geschichte Der Name der Gemeinde geht auf den deutschen Familiennamen Ramprecht zurück. Im Jahr 1323 erschien er als Ramprechtes matten in den Quellen. Rammersmatt war früher eine Pacht des Priorats Saint-Morand. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf zerstört. Danach blieb es für lange Zeit verlassen.
Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2013 2021 Einwohner 153 134 152 166 169 180 213 207 228 Quellen: Cassini und INSEE
Rammersmatt ist das kleinste Dorf der Region Thann. Nach einem leichten Rückgang der Einwohnerzahl Anfang der 1960er Jahre konnte die Gemeinde seither einen langsamen, aber konstanten Zuwachs der Bevölkerung verzeichnen. Der Anteil der unter 30-Jährigen betrug 1999 deutlich über 30 %, der der über 60-Jährigen etwas mehr als 20 %.
Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Jean Gualbert mit gotischem Kirchturm aus dem 13. Jahrhundert Kapelle Notre-Dame-du-Bon-Secours (Unsere Liebe Frau der Guten Hilfe) Denkmal zur Erinnerung an die Befreiung des Ortes gegen Ende des Zweiten Weltkriegs durch das Bataillon de Choc.
Literatur Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 1273–1275.
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