Prinzessinnenbad ist ein deutscher Dokumentarfilm aus dem Jahr 2007. Regisseurin Bettina Blümner begleitet die drei jugendlichen Mädchen Klara, Mina und Tanutscha mit der Kamera durch den Berliner Ortsteil Kreuzberg.
Handlung
Klara, Mina und Tanutscha, alle bei ihren Müttern in Berlin-Kreuzberg aufgewachsen, sind beste Freundinnen. Sie kennen sich seit ihrer Kindheit und teilen gemeinsame Interessen: Partys, Jungs und das Freibad. Häufig trifft man sie im Kreuzberger „Prinzenbad“, das namensgebend für den Film ist. Dennoch müssen sie in einer Zeit der persönlichen Umbrüche immer mehr ihren eigenen Weg gehen. Klara macht ihre Ausbildung in einem Schulverweigererprojekt und muss Sozialstunden ableisten. Mina möchte mit ihrem Freund George zusammen sein, der jedoch gerade, als sie in den Prüfungsvorbereitungen steckt, Reisepläne schmiedet. Und die Halbiranerin Tanutscha fordert mehr Freiheit von ihrer Mutter, um am freizügigen Leben der Freundinnen teilhaben zu können.
Kritiken
Auszeichnungen
Auf der Berlinale 2007 erhielt der Film den Preis DIALOGUE en Perspective für die Regiearbeit von Bettina Blümner.Perspektive Deutsches Kino: Dokumentarfilm Prinzessinnenbad von Bettina Blümner gewinnt „Dialogue en perspective“, Pressemitteilung Berlinale 2007 (PDF)
Bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2008 erhielt Prinzessinnenbad den Preis als bester Dokumentarfilm.
Weblinks
Die Protagonistinnen vier Jahre nach Drehbeginn, FAZ, 3. Dezember 2008
Einzelnachweise
Siehe auch
Jugend-Filme
Kategorie:Filmtitel 2007 Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Berlin-Wedding Kategorie:Frauenfilm