Raduschny () ist eine Stadt in Westsibirien, im Autonomen Kreis der Chanten und Mansen/Jugra (Russland) mit Einwohnern (Stand ).

Geographie Die Stadt liegt nördlich des Ob im Westsibirischen Tiefland, etwa 140 km nordöstlich von Nischnewartowsk am Fluss Agan. Das Klima ist kontinental.

Raduschny bildet einen eigenständigen Stadtkreis, der vom Territorium des Rajons Nischnewartowsk umschlossen ist.

Die Stadt ist über eine Straße mit Nischnewartowsk verbunden und besitzt einen Flughafen.

Geschichte Radushny entstand 1973 als Geologen- und Erdölarbeitersiedlung im Zusammenhang mit der Erschließung des Warjegan-Erdölfeldes (Варьеганское месторождение) und anderer Lagerstätten in der Umgebung. 1985 erhielt der Ort Stadtrecht. Der Name ist vom russischen Wort raduga (радуга) für Regenbogen abgeleitet.

Bevölkerungsentwicklung Jahr Einwohner 1989 43.726 2002 47.060 2010 43.399 Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten Seit 2000 gibt es in Raduschny ein kleines Heimatmuseum unter der Bezeichnung Ökologisch-ethnographisches Museum. Das Museum ist hauptsächlich der Kultur der Chanten und Nenzen, der indigenen Bevölkerung der Gegend, gewidmet.

Wirtschaft Raduschny ist ein Zentrum der Erdölförderung. Hier sind u. a. die Firmen Warjeganneftegas (Варьеганнефтегаз), Warjeganneft (Варьеганнефть) und Negusneft (Негуснефть) ansässig.

Söhne und Töchter der Stadt

Andrei Jewsjukow (* 1986), Bogenbiathlet Alexei Wolkow (* 1988), Biathlet

Siehe auch Liste der Städte im Autonomen Kreis der Chanten und Mansen/Jugra

Einzelnachweise

Weblinks

Webseite der Stadtverwaltung (russisch) Raduschny auf mojgorod.ru (russisch)

Kategorie:Ort im Autonomen Kreis der Chanten und Mansen/Jugra Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1985