Zimmersheim (elsässisch Zimmersche) ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie ist Mitglied des Gemeindebundes Mulhouse Alsace Agglomération und liegt 6,5 Kilometer südöstlich von Mülhausen.

Geschichte Um das Jahr 1000 gab es eine Ansiedlung namens «Ceumerse», die sich im 13. Jahrhundert zu Zumarsheim, Zumersheim und Zumirsheim formierte. Das erste Mal urkundlich erwähnt wurde der Ort unter dem Namen Zumersheim im Jahr 1236. Die Ortsbezeichnung Zimersheim fand sich im 15. Jahrhundert und bis Mitte des 16. Jahrhunderts Zymmerssenn.Zimersheim: Historie auf zimmersheim.fr, abgerufen am 22. April 2016 (französisch)

Zimmersheim gehörte zum Amt Unter-Landser und war seit 1323 denen «von Husen» als Lehen unterstellt. Dieses Lehensrecht ging 1418 durch Heirat an das Haus von Andlau, die es bis zur Großen Revolution innehatten. Zimmersheim gehörte kirchlich zum Bistum Basel sowie zum Landkapitel «inter colles», somit zum Dekanat in Landser.Rund Um Den Baselstab Band 3: Markgraferland Und Sundgau, Band 2, Birkhäuser, 1978, S. 7Joseph Schneller: Die Bischöfe von Basel: ein chronologischer Nekrolog, Beat Joseph Blunschi Sohn, 1830 Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Zimmersheim als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Mülhausen im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.

Das Ortswappen zeigt nach dem elsässischen Armorial (Wappenbuch) ein silbernes Hufeisen auf rotem Feld.Zimersheim: Armoiries auf zimmersheim.fr, abgerufen am 22. April 2016 (französisch)

Bevölkerungsentwicklung Die Bevölkerungsentwicklung nach Angabe INSEE – RGP:Zimersheim: Population auf zimmersheim.fr, abgerufen am 22. April 2016 (französisch)

BevölkerungsentwicklungJahr 1871 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008 2017 Einwohner 605 435 331 368 697 826 931 1024 1036 1016

Sehenswürdigkeiten mini|links|Kirche Mariä Himmelfahrt barocke Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt (Église Paroissiale de l’Assomption) von 1786 mit einer wertvollen Orgel des Orgelbaumeisters Joseph Rabiny von 1787

Literatur Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 548–549.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in Grand Est Kategorie:Ersterwähnung 1236