Eywiller () ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Krummen Elsass im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass).
Geschichte Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Eyweiler als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Zabern im Bezirk Unterelsaß zugeordnet.
Politik Wie viele ländliche Gemeinden im Elsass ist der Ort eine Hochburg rechter und nationalistischer Parteien. Bei Wahlen im Jahr 2004 zeigten sich die französischen Medien besonders daran interessiert, wie das kleine elsässische Dorf Eywiller wählen würde, da bei den Präsidentschaftswahlen 2002 dort über 45 Prozent der Stimmen auf Jean-Marie Le Pen gefallen waren. Ein französischer Fotograf hatte daraufhin die Fenster vieler Häuser abgelichtet und seine Fotoausstellung provokant Heilwiller! genannt. Aus Protest dagegen gingen nun nur 20 Prozent der Wahlberechtigten zur Wahlurne. So wurden in dem Dorf lediglich 40 Stimmzettel abgegeben, von denen 10 ungültig waren. Von den 30 gültigen Stimmen entfielen 11 auf extrem rechte Parteien, 12 auf die konservative Regierungspartei UMP und die übrigen auf Kleinparteien.
Wappen Wappenbeschreibung: In Gold eine rote Deichsel.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2017 Einwohner 406 330 341 352 311 259 239 267 200
Literatur Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S. 325–326.
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Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Grand Est