miniatur|hochkant|Risners Grabplatte in der Bad Hersfelder Stiftsruine Friedrich Risner (* um 1533 in Hersfeld; † 15. September 1580 ebenda) war ein Mathematiker.auch erwähnt in Topographia Hassiae von Merian

Leben Friedrich Risner wurde um 1533 geboren. Er war Schüler von Petrus Ramus und erster Inhaber des Lehrstuhles für Mathematik am Collège Royal de France in Paris.galileo.rice.edu

Risner publizierte 1572 Opticae thesaurus: Alhazeni Arabis libri septem, nuncprimum editi; Eiusdem liber De Crepusculis et nubium ascensionibus, eine latinisierte Übersetzung der Werke von Ibn al-Haitham und Erazmus Ciolek Witelo, die beide frühe Pioniere auf dem Gebiet der Optik waren. Risners Veröffentlichung hatte großen Einfluss auf die Mathematiker seiner Zeit. Unter anderem waren dies Johannes Kepler, Christiaan Huygens, und René Descartes.

Risner wird die Konstruktion der ersten tragbaren Camera obscura zugeschriebenacmi.net.au.

Nach der Bartholomäusnacht flüchtete Risner zurück nach Hersfeld und starb dort im Alter von 47 Jahren. Er wurde in der Stiftskirche Bad Hersfeld begraben. Sein Grabstein existiert dort immer noch in einem guten Zustand. Die lateinische Umschrift lautet:

Im unteren Teil des Grabsteines ist das Familienwappen der Risners zu sehen.

Werke Friedrich Risner (Ed.): Opticae thesaurus. Basel, 1572; with introduction by David Lindberg, NY: Johnson Reprint, 1972

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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