Gerhard W. Bassler (* 13. August 1917 in Grötzingen, heute Stadt Karlsruhe; † 25. Oktober 2000 in Karlsruhe) war ein deutscher Maler.
Leben Von 1936 bis 1940 studierte er an der Badischen Landeskunstschule Karlsruhe bei Hermann Goebel, dessen Meisterschüler er war. Er lebte und arbeitete als freischaffender Künstler nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1999 in Schönau im Schwarzwald und kurze Zeit in Lörrach. Sein letztes Lebensjahr verbrachte er in Karlsruhe. Er war Mitglied im „Berufsverband Bildender Künstler Südbaden“.
Werk Bassler fühlte sich der Karlsruher Schule des Nachimpressionismus verpflichtet, von deren Stil- und Malkultur die Eigenart der Kompositionen seiner Landschaften, Porträts und Stillleben geprägt ist. Er gestaltete auch Reliefs und Wandbilder – zum Beispiel 1962 für eine Gewächshausanlage im Stadtbauamt Donaueschingen – sowie Glas- und Betonfenster für öffentliche Bauten und gewann mehrere Wettbewerbspreise für Kunst am Bau.Dankmar Trier: Bassler, Gerhard W.. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker (AKL). Band 7: Barbieri - Bayona. Saur, München u. a. 1993, ISBN 3-598-22747-7, S. 409.
Literatur Künstler-Verzeichnis Baden-Württemberg, Bd. 5, 1981/1982 Leo Mülfarth: Kleines Lexikon Karlsruher Maler. 2. Aufl. Karlsruhe 1987, S. 128
Hans H. Hofstätter und Berthold Hänel: Die Maler des Markgräflerlandes. Freiburg: Schillinger, 2000, S. 88.
Einzelnachweise
Kategorie:Porträtmaler Kategorie:Landschaftsmaler Kategorie:Stilllebenmaler Kategorie:Person (Schönau im Schwarzwald) Kategorie:Maler (Baden-Württemberg) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1917 Kategorie:Gestorben 2000 Kategorie:Mann