Die Heiterwandhütte ist eine Alpenvereinshütte der Sektion Oberer Neckar (Sitz in Rottweil) des Deutschen Alpenvereins in den Lechtaler Alpen, Tirol, Österreich. Sie ist eine Selbstversorgerhütte und ganzjährig mit Hilfe eines Alpenvereinsschlüssels zugänglich.
Lage Die Heiterwandhütte liegt auf einer Höhe von auf dem Grubeggjoch, südlich des Ostgipfels der Heiterwand.
Geschichte Die Hütte wurde im Jahre 1911/12 erbaut und 1912 eröffnet. Erbauer war die Sektion Anhalt des DuOeAV mit Sitz in Dessau.
Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm die Sektion Oberer Neckar mit Sitz in Rottweil die Patenschaft über die Hütte, da der Deutsche Alpenverein und seine Sektionen in der DDR keine Zulassung erhielten.
Nachdem die alte Hütte 1971 von einer Staublawine zerstört worden war, wurde 1972 ein Neubau errichtet.
Zugänge von Tarrenz, 4,5 Stunden von Nassereith, 3 Stunden
Nachbarhütten und Übergänge zur Anhalter Hütte über Reisenschuhtal und die Hintere Tarrenton-Alpe, 5 Stunden zur Loreahütte über Reisenschuhtal, Tegestal, Heimbachtal und Loreascharte, 5 Stunden
Gipfel Alpleskopf, , markierter Steig, 1 Stunde Heiterwand, Hauptgipfel, , Schwierigkeitsgrad II, 2,5 Stunden Heiterwand, Ostgipfel, , Schwierigkeitsgrad II, 1,5 Stunden weitere Klettertouren an der Heiterwand
Literatur und Karten Heinz Groth: Alpenvereinsführer Lechtaler Alpen, Bergverlag Rother, München Alpenvereinskarte 1:25.000, Blatt 3/4, Lechtaler Alpen - Heiterwand und Muttekopf Alpenvereinskarte 1:25.000, Blatt 4/1, Wetterstein- und Mieminger Gebirge West
Weblinks Homepage der Sektion Oberer Neckar
Kategorie:Alpenhütte in Tirol Kategorie:Tarrenz Kategorie:Erbaut 1912 Kategorie:Erbaut 1972