Échay ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Doubs in der Region Bourgogne-Franche-Comté.

Geographie Échay liegt auf , etwa 23 Kilometer südlich der Stadt Besançon (Luftlinie). Das Bauerndorf erstreckt sich im Jura, leicht erhöht am linken (nordwestlichen) Talhang des Lison und nördlich der Höhe des Montbergeret.

Die Fläche des km² großen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des französischen Juras. Das Gebiet wird von Südwesten nach Nordosten vom Lison in gewundenem Lauf durchflossen. Das Tal ist ungefähr einen Kilometer breit und zeigt im Bereich von Échay eine Erweiterung. Es wird auf beiden Seiten von rund 100 m hohen Hängen flankiert, die an der Oberkante an gewissen Stellen von einem Felsband gekrönt werden. Im Südosten befindet sich die Waldhöhe Montbergeret (bis ). Nach Nordwesten erstreckt sich das Gemeindeareal auf das angrenzende, überwiegend bewaldete Hochplateau, auf dem mit die höchste Erhebung von Échay erreicht wird.

Nachbargemeinden von Échay sind Le Val mit Montfort im Westen und Pointvillers im Norden, Cussey-sur-Lison ebenfalls im Norden, Lizine im Osten, Myon im Süden und Bartherans im Westen.

Geschichte Im Mittelalter bildete Échay ein Lehen der Herrschaft Montmahoux, die den Herren von Chalon unterstand. Zusammen mit der Franche-Comté gelangte das Dorf mit dem Frieden von Nimwegen 1678 an Frankreich.

Sehenswürdigkeiten miniatur|Renaissance-Haus La Téru Das Gebäude La Téru wurde im 16. Jahrhundert im Stil der Renaissance errichtet und besitzt einen Treppenturm. Der alte Ortskern ist durch verschiedene Bauernhäuser im charakteristischen Stil der Franche-Comté aus dem 17. bis 19. Jahrhundert geprägt. Am Lison befindet sich eine Mühle.

Bevölkerung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2016Einwohner 82 63 66 75 76 67 96 128 Quellen: Cassini und INSEE

Mit Einwohnern (Stand ) gehört Échay zu den kleinsten Gemeinden des Départements Doubs. Nachdem die Einwohnerzahl in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts markant abgenommen hatte (1881 wurden noch 155 Personen gezählt), wurde seit Ende der 1990er Jahre wieder ein leichtes Bevölkerungswachstum verzeichnet.

Wirtschaft und Infrastruktur Échay war bis weit ins 20. Jahrhundert hinein ein vorwiegend durch die Landwirtschaft (Ackerbau, Obstbau und Viehzucht) und die Forstwirtschaft geprägtes Dorf. Daneben gibt es heute einige Betriebe des lokalen Kleingewerbes. Viele Erwerbstätige sind auch Wegpendler, die in den größeren Ortschaften der Umgebung ihrer Arbeit nachgehen.

Die Ortschaft liegt abseits der größeren Durchgangsstraßen an einer Departementsstraße, die von Épeugney nach Salins-les-Bains führt. Weitere Straßenverbindungen bestehen mit Bartherans und Montfort.

Literatur Le Patrimoine des Communes du Doubs. Band 2, Flohic Editions, Paris 2001, ISBN 2-84234-087-6, S. 1042–1043.

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