Weilheim ist ein Gemeindeteil der Stadt Monheim im Landkreis Donau-Ries (Regierungsbezirk Schwaben, Bayern). Die Gemarkung Weilheim hat eine Fläche von 7,547 km². Sie ist in 700 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 10781,79 m² haben. In der Gemarkung liegt neben dem Dorf Weilheim (274 Einwohner) noch Rothenberg (24 Einwohner).

Geographie Das Pfarrdorf liegt circa 5 km nordwestlich von Monheim auf der Monheimer Alb, am nördlichsten Ende des Landkreises Donau-Ries, im Westen von Bayern.

Dialektgrenzen Weilheim und Rothenberg zählen zu den Grenzorten des alemannischen Dialektraums. Weilheim bildet die Grenze vom Schwäbischen zum Ostfränkischen hin, Rothenberg vom Schwäbischen zum Bairischen. Der Hauptort Monheim selbst zählt bereits zum bairischen Dialektgebiet.

Verkehr Weilheim liegt an der Bahnstrecke Donauwörth–Treuchtlingen, die im Westen vorbeiführt. Einen Kilometer südlich befindet sich der Bahnhof Otting-Weilheim. Die Kreisstraße DON 2 durchquert den Ort. Von dieser zweigt die DON 12 Richtung Wemding ab.

Geschichte Weilheim lag einst an einer Römerstraße. Im Hochmittelalter hatten die Grafen aus Graisbach den Ort in Besitz. 1283 wurde er ans Kloster Kaisheim gestiftet.

Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde in die Stadt Monheim eingegliedert.

Politik Ortssprecher ist Michael Schuster (gewählter Stadtrat, Monheimer Umlandliste); weiteres Stadtratsmitglied mit Wohnsitz Weilheim ist Gerhard Böswald (CSU).

Baudenkmäler St. Luzia und Ottilia (Weilheim)

Weblinks

Weilheim auf der Website von Monheim

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Donau-Ries Kategorie:Geographie (Monheim, Schwaben) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Donau-Ries) Kategorie:Gemeindeauflösung 1978 Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp) Kategorie:Gemarkung im Landkreis Donau-Ries