Die k.k. privilegierte Kaiser Franz Joseph-Orientbahn (KFJOB), ungarisch csász. kir. szab. Ferenc József császár Keleti vasút, war ein Eisenbahnunternehmen in Österreich, dessen Strecken mehrheitlich im heutigen Ungarn lagen.
Geschichte Am 8. Oktober 1856 wurde die Konzession für die KFJOB an eine Gruppe ungarischer Großgrundbesitzer erteilt. Die KFJOB sollte folgende Strecken umfassen: Wien – Ödenburg – Kanizsa – Essegg Neu-Szöny (heute Teil von Komorn) – Stuhlweißenburg – Essegg, evtl. mit einer Zweigbahn nach Fünfkirchen Buda (Ofen) – Kanizsa – Pöltschach (Anschluss an die Südbahn) Essegg – Semlin
Zum Direktor der Gesellschaft wurde Carl Etzel ernannt. Ende 1857 begann der Bau bei Pettau.
Am 10. November 1858 fusionierte die KFJOB mit der Südbahngesellschaft, wodurch in der Folge die zu errichtenden Strecken auf Marburg (bzw. Pragerhof) – Buda, Kanizsa – Stuhlweißenburg – Neu-Szöny (heute Teil von Komorn) und Ödenburg – Kanizsa beschränkt wurden.
Lokomotiven Baulokomotiven „FÜRED“ bis „SZT. MIHÁLY“ „PRAGERHOF“ bis „DRAU“ Namenlose Güterzugloks „VESZPRÉM“ bis „PROMONTOR“
Kategorie:Bahngesellschaft (Österreich) Kategorie:Franz Joseph I. als Namensgeber Kategorie:Unternehmensgründung 1856 Kategorie:Aufgelöst 1858