Heidi Maria Glössner (* 20. Oktober 1943 in Meßkirch, Deutschland) ist eine Schweizer Film- und Theaterschauspielerin.

Leben Die gebürtige Deutsche wuchs bei einer Freundin ihrer Mutter, ihrer «zweiten Mama», im sanktgallischen Niederuzwil auf. Ihre Mutter, selbst in Niederuzwil aufgewachsen, brachte Glössner auf Grund der Kriegswirren in Deutschland 1944 dorthin.http://www.uzwil.ch/de////ablage/archiv/welcome.php?action=showinfo&info_id=483967&ls=20&sq=&kategorie_id=&date_from=&date_to=https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/wil/die-grande-dame-kehrt-zurueck-die-schauspielerin-heidi-maria-gloessner-statt-der-bibliothek-uzwil-einen-besuch-ab-ld.1098101

Sie absolvierte die Kantonsschule St. Gallen und die Schauspielschule in Zürich und hatte Engagements an mehreren Bühnen in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich. Von 1987 bis 2008 spielte sie ohne Unterbruch am Stadttheater Bern und am Luzerner Theater und galt dort nach zahlreichen Auftritten, etwa in Schillers Maria Stuart und Goethes Iphigenie auf Tauris, als „Grande Dame“ des Ensembles.

2006 spielte sie im Film Die Herbstzeitlosen – dem erfolgreichsten Schweizer Kinofilm seit Die Schweizermacher von 1978 – eine der Hauptrollen (Lisi) und wurde damit einem breiteren Publikum bekannt. 2008 spielte sie eine Hauptrolle als Anästhesistin in Tag und Nacht, einer Ärzte-Serie des Schweizer Fernsehens.

Sie erhielt 2016 den Prix Walo als beste Schauspielerin 2015 und im Sommer 2017 den Preis für ihr Lebenswerk von der Armin Ziegler-Stiftung. Weiterhin war sie im Schweizer Tatort und in einer Folge von Der Bestatter zu sehen.Heidi Maria Glössner beim Vorarlberger Landestheater Bregenz, abgerufen am 14. April 2024

Filmografie (Auswahl) 1992: Tatort: Marion 1994: Tatort: Herrenboxer 2000: Kilimanjaro 2002: Swiss Love 2003: Hildes Reise 2004: Lilo und Fredi 2006: Süssigkeiten 2006: Handyman 2006: Die Herbstzeitlosen 2008: Tag und Nacht 2009: Verstrickt und Zugenäht 2010: Sonntagsvierer 2012: Liebe und andere Unfälle 2013: Das Alte Haus 2015: Usfart Oerlike 2015: Ewige Jugend (Youth) 2018: Der Bestatter 2018: Tatort: Die Musik stirbt zuletzt 2020: Lost in Paradisehttps://www.tagblatt.ch/kultur/schweizer-film-in-lost-in-paradise-setzt-die-schweizer-regisseurin-fiona-ziegler-auf-ironisierte-romantik-und-alkohol-in-rauen-mengen-ld.2288885 2024: Tatort: Von Affen und Menschen 2025: Maloney – Feierabend

Literatur

Weblinks

Bericht (Interview) mit Bild in der Coopzeitung

Einzelnachweise

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