Gerhard Braun (* 27. Februar 1932 in Heidenheim an der Brenz; † 14. Februar 2016 in Stuttgart) war ein deutscher Flötist und Hochschullehrer. https://www.podium-wendel.de/94.html Biogramm Gerhard Braun, in: www.podium-wendel.de/94.html, abgerufen am 28. Oktober 2023

Leben und Wirken Gerhard Braun studierte im Hauptfach Flöte an der Musikhochschule Stuttgart. Er erhielt Kompositionsunterricht bei Konrad Lechner in Darmstadt und war zugleich Leiter mehrerer Kammermusikensembleshttps://www.moeck.com/fileadmin/user_upload/Gerhard_Braun_Portraet2.pdf Mein Ziel war es, neue Spieltechniken organisch in alte und neue musikalische Formen zu integrieren. Peter Thalheimer im Gespräch mit Gerhard Braun, in: tibia 4/2014, Seite 260, abgerufen am 28. Oktober 2023. Als Flötist wurde Braun in den 1960er und 1970er Jahren insbesondere durch eine Reihe von Uraufführungen avantgardistischer Flötenmusik bekannt. Dabei hatte Braun führenden Anteil an der Erweiterung spieltechnischer Möglichkeiten der verschiedensten Flöten. Internationale Konzerte, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen folgten. 1971 erhielt Braun einen Ruf als Hochschullehrer für Querflöte und Blockflöte an die Musikhochschule Karlsruhe. Seine Emeritierung als Professor erfolgte 1995. Danach lebte Braun in Stuttgart.

Braun war Gründungsmitglied und Präsident der ERTA e. V. (European Recorder Teachers Association) bis 1997.

Braun war außerdem Mitherausgeber des Bläsermagazins Tibia. Er veröffentlichte zahlreiche Werke und wissenschaftliche Aufsätze zu Interpretationsfragen (insbesondere moderner Flötenmusik). Zugleich trat er als Autor und Herausgeber von Schulwerken für Flöte (Quer- und Blockflöte) hervor. Braun wurde auch bekannt als Herausgeber mehrerer Reihen mit alter und neuer Flötenmusik. https://www.blockfloete.de/blockfloetenmusik/kuenstlertreff/gerhard-braun/ Biogramm Gerhard Braun in: www.blockfloete.de/blockfloetenmusik/kuenstlertreff/gerhard-braun/, abgerufen am 28. Oktober 2023

Kompositionen (Auswahl) Fünf Miniaturen, 1969, für Sopran-Blockflöte, Klavier und Schlagwerk Schattenbilder, 1980 Triptychon, 1983, für Blockflöte und Schlagzeug Gärten der Nacht, 1983, Vier Canzonen für Sopran, Blockflöte und Klavier Atembogen, 1987, Monologe für einen Blockflötenspieler und kleines Tam-Tam Klangsplitter, 1985/1986, für Blockflötenquartett Klanglandschaften mit Windmaschinen, 2008, geschrieben für das Flötenensemble "Pfeiffwerck" unter der Leitung von Beate Heutjer

Auszeichnungen 1995: Verleihung des Händel-Preises 2002: Deutscher Musikeditionspreis (für das Flöten-Schulwerk)

Einzelnachweise

Weblinks

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