Helmut Mayer (* 4. März 1966 in Verditz) ist ein ehemaliger österreichischer Skirennläufer.
Werdegang Am 19. Dezember 1987 gewann er den Riesenslalom von Kranjska Gora, was sein einziger Weltcup-Sieg blieb.
Bei den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary erreichte er im Super-G Rang zwei und somit Silber, ein Jahr später bei den Weltmeisterschaften 1989 in Vail Silber im Riesenslalom, wobei er dies mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang noch, nach Rang 10 im ersten Lauf, bewerkstelligte.Arbeiterzeitung Wien vom 10. Februar 1989, Seite 23 Zwischen 1986 und 1993 wurde er viermal österreichischer Meister: dreimal (1986, 1991, 1993) im Riesenslalom und einmal (1989) im Super-G.
Sein Sohn Matthias (* 1990) war ebenfalls Skirennläufer und gewann bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi die Goldmedaille in der Abfahrt sowie bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang und bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking die Goldmedaille im Super-G.
Seit Sommer 2018 nahm er den Posten eines Cheftrainers beim Landesskiverband Kärnten ein, doch kündigte er diesen um den 12. Mai 2019, da er mit Trainerbesetzungen nicht einverstanden war.Olympia-Zweiter kündigt Chef-Posten | Mayer hat genug vom Skiverband (13. Mai 2019)
Auszeichnungen Der Sportpresseklub Kärnten wählte ihn dreimal in Folge (1987–1989) zum Kärntner Sportler des Jahres.villach.awm.at:
Literatur Landesschiverband und Kleine Zeitung (Hrsg.): Vom Großglockner zum Klammer-Stich – 100 Jahre Schisport in Kärnten. S. 53–55, Helmut Mayer: Als der Traktor noch als Taxi eingesetzt wurde, Carinthia Verlag 2007, ISBN 978-3-85378-622-2.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Alpiner Skirennläufer (Österreich) Kategorie:Österreichischer Meister (Ski Alpin) Kategorie:Olympiateilnehmer (Österreich) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 1988 Kategorie:Teilnehmer einer Alpinen Skiweltmeisterschaft Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1966 Kategorie:Mann