zentriert|320px|Lage von Haithabu (Hedeby) an der Südgrenze des wikingerzeitlichen Dänemark König Heinrich I. besiegt in der Schlacht von Haithabu die Dänen unter Knut I. 934 in anderen Kalendern Armenischer Kalender 382/383 (Jahreswechsel Juli) Äthiopischer Kalender 926/927 Buddhistische Zeitrechnung 1477/78 (südlicher Buddhismus); 1476/77 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) Chinesischer Kalender 60. (61.) Zyklus Jahr des Holz-Pferdes 甲午 (am Beginn des Jahres Wasser-Schlange 癸巳) Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) 296/297 (Jahreswechsel April) Iranischer Kalender 312/313 Islamischer Kalender 322/323 (Jahreswechsel 10./11. Dezember) Jüdischer Kalender 4694/95 (12./13. September) Koptischer Kalender 650/651 Malayalam-Kalender 109/110 Römischer Kalender ab urbe condita MDCLXXXVII (1687) Ära Diokletians: 650/651 (Jahreswechsel November) Seleukidische Ära Babylon: 1244/45 (Jahreswechsel April) Syrien: 1245/46 (Jahreswechsel Oktober) Spanische Ära 972 Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 990/991 (Jahreswechsel April)

Ereignisse Politik und Weltgeschehen Mittel- und Nordeuropa

Der ostfränkische König Heinrich I. zieht nach Norden und erobert in der Schlacht von Haithabu gegen den Dänenkönig Knuba die Wikingersiedlung Haithabu an der Schlei. Im Herbst zieht er gegen die Liutizen und unterwirft die Uckermark. Herzog Arnulf I. der Böse von Bayern führt einen Feldzug in die Lombardei, um die Krone Italiens für seinen Sohn Eberhard zu gewinnen. Er wird von König Hugo I. zurückgeschlagen. König Erik I. Blutaxt von Norwegen besiegt und beseitigt drei seiner zahlreichen Brüder.

Westeuropa

König Æthelstan von Wessex führt einen Feldzug gegen die Schotten und stößt bis Dunotter vor. Kalif Abd ar-Rahman III. überfällt das Königreich Navarra und zwingt den 15-jährigen König García I. zur Unterwerfung unter die Oberhoheit des Kalifats von Córdoba. Olaf Guthfrithsson wird Herrscher des Wikingerkönigreichs Dublin.

Asien

Eine Armee der Goryeo-Dynastie besiegt die Truppen des Hubaekje-Königreiches in Hongseong-gun, im heutigen Südkorea.

Urkundliche Ersterwähnungen

25. Mai: Gröningen und Kroppenstedt werden in einer Schenkungsurkunde König Heinrichs I. an Graf Siegfried im Schwabengau erstmals urkundlich erwähnt. Wolpertswende wird erstmals urkundlich erwähnt, als Konrad, Bischof von Konstanz, verschiedene Besitzungen mit seinem Bruder tauscht. Faugères wird erstmals in einer Urkunde erwähnt.

Wissenschaft und Kultur

Nach dem Tod Abū Zaid al-Balchīs am 31. Oktober führt sein Schüler al-Istachrī die Arbeit an seinem kartographischen Werk Kitab al-Masalik wa-l-mamalik (Buch der Wege und Provinzen) fort. Das Buch beschreibt die damaligen sozio-ökonomischen, kulturellen und politischen Verhältnisse in islamischen Ländern – von Indien bis nach Afrika – und enthält 21 „schablonenhafte“ Karten.

Religion

Erzbischof Unna von Hamburg nimmt nach der Eroberung Haithabus eine Missionstätigkeit an der Schlei auf. Herzogin Regelinde und Herzog Hermann I. von Schwaben stiften mit einer Gemeinschaft von Eremiten das Kloster Einsiedeln. Das Kloster Ebersberg wird an der Stelle der ehemaligen Burg Ebersberg durch Eberhard I. und Adalbero I., Grafen von Sempt gegründet. Das Mosteiro de San Xoán de Caaveiro wird gegründet.

Gestorben Todesdatum gesichert 4. März: Abdallah al-Mahdi, erster Kalif der Fatimiden und elfter Imam der schiitischen Ismailiten (* 874) 12. August: Noting, Bischof von Konstanz 13. August: Engilbert II., Abt des Benediktinerklosters St. Gallen 31. Oktober: Abū Zaid al-Balchī, persischer islamischer Universalgelehrter und Koran-Exeget (* 849 oder 850)

Genaues Todesdatum unbekannt Emma von Frankreich, westfränkische Königin (* 894) Melias, armenischer General in byzantinischen Diensten und Gründer der Festung Lykandos Tannet, König von Bagan in Birma (* 878)

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