zentriert|163px|Darstellung Quedlinburgs von 956 Heinrich I. von Sachsen lässt Quedlinburg zur bevorzugten Pfalz ausbauen. zentriert|177px|Die Hinrichtung des Mansur al-Halladsch Der islamische Mystiker Mansur al-Halladsch wird wegen Ketzerei hingerichtet. 922 in anderen Kalendern Armenischer Kalender 370/371 (Jahreswechsel Juli) Äthiopischer Kalender 914/915 Buddhistische Zeitrechnung 1465/66 (südlicher Buddhismus); 1464/65 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) Chinesischer Kalender 60. (61.) Zyklus Jahr des Wasser-Pferdes 壬午 (am Beginn des Jahres Metall-Schlange 辛巳) Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) 284/285 (Jahreswechsel April) Iranischer Kalender 300/301 Islamischer Kalender 309/310 (Jahreswechsel 30. April/1. Mai) Jüdischer Kalender 4682/83 (25./26. September) Koptischer Kalender 638/639 Malayalam-Kalender 97/98 Römischer Kalender ab urbe condita MDCLXXV (1675) Ära Diokletians: 638/639 (Jahreswechsel November) Seleukidische Ära Babylon: 1232/33 (Jahreswechsel April) Syrien: 1233/34 (Jahreswechsel Oktober) Spanische Ära 960 Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 978/979 (Jahreswechsel April)
Ereignisse Politik und Weltgeschehen Mittel- und Westeuropa
22. April: Quedlinburg wird erstmals urkundlich erwähnt. König Heinrich I. lässt den Ort zu seiner Osterpfalz ausbauen. Später bestimmt er sie auch zu seiner Grablege. Der ostfränkische König Heinrich I. von Sachsen beruft mit König Karl III. dem Einfältigen von Westfranken eine gesamtfränkische Synode nach Koblenz ein. Erzbischof Heriger von Mainz baut die Hofkapelle zur königlichen Kanzlei aus. König Karl III. von Westfranken wird von den Großen des Landes gestürzt und zieht sich auf seine Hausgüter in Lothringen zurück. Er ruft die verhassten Normannen zur Hilfe und verliert dadurch viele Anhänger. Herzog Robert von Franzien erhebt sich mit den Herzögen von Burgund und Lothringen gegen König Karl III. und lässt sich am 29. Juni in St. Remy bei Reims zum König krönen. Graf Dietrich I. von Holland wird von König Karl III. anerkannt. König Eduard der Ältere von Wessex gliedert Essex und East Anglia seinem Reich an und unterwirft die Kleinkönige von Wales und Cornwall.
Osteuropa
Der byzantinische Kaiser Romanos I. Lakapenos, Schwiegervater Konstantins VII., erlässt ein Dekret zur Sicherung des bäuerlichen Kleingrundbesitzes. Zar Simeon I. von Bulgarien zieht erneut gegen Byzanz und stößt bis zum Bosporus vor.
Urkundliche Ersterwähnungen
11. August: Berrenrath wird in einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Hermann I. erstmals erwähnt. Arnoldsweiler und die Kirche Klein St. Arnold werden ebenso wie Salzachu in einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Hermann I. erstmals erwähnt. Hainau, Kefersheim, Kommen, Prath und Worringen werden erstmals urkundlich erwähnt. Der portugiesische Ort Villa Olivaria wird erstmals urkundlich erwähnt.
Religion Christentum
Rumhold folgt Nidhard als Bischof von Münster. Letzterer wird möglicherweise danach Bischof von Säben/Brixen.
Islam
26. März: Der persische Sufi al-Hallādsch wird wegen Ketzerei am Kreuz hingerichtet. Der Islam wird offizielle Religion in Wolgabulgarien.
Geboren
Ibn Abī Zaid al-Qairawānī, malikitischer Rechtsgelehrter in Kairouan († 996) um 922: Edmund I., König von England († 946) um 922: Konrad der Rote, Herzog in Lothringen († 955)
Gestorben
26. März: Mansur al-Halladsch, persisch-arabischer islamischer Sufi und Dichter (* 857) 912 oder 922: Oleg, warägischer Herrscher der Kiewer Rus
Weblinks