mini|Amii Stewart (2013) Amii Stewart (* 29. Januar 1956 als Amy Paulette Stewart in Washington, D.C.) ist eine US-amerikanische Pop-Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin. Auf dem Höhepunkt der Disco-Welle der 1970er Jahre gelang Amii Stewart ein Welthit mit Knock on Wood.

Karriere Amii Stewarts Vater meldete sie im Alter von vier Jahren zu Gesangs- und Tanzunterricht an, was letztendlich zu einer sehr erfolgreichen Karriere führte. Bevor sie einen Plattenvertrag bei Hansa International unterzeichnete, trat Amii Stewart im Musical Bubbling Brown Sugar am Broadway auf.

Ihre erste Single, eine Disco-Coverversion von Eddie Floyds 1966er Hit Knock on Wood, erreichte im April 1979 eine Nummer-1-Platzierung in den USA. Daraufhin wurde die Single mit Platin für eine Million verkaufter Einheiten ausgezeichnet, eine Grammy-Nominierung für die „beste weibliche R&B-Gesangsleistung“ schloss sich an.The Awards Insider, Los Angeles Times Amii Stewarts Debütalbum, schlicht Knock on Wood betitelt und in London aufgenommen, erhielt 1979 eine Gold-Auszeichnung. In den USA war der Song Knock on Wood ihr einziger Top-40-Erfolg, so dass sie dort als One-Hit-Wonder betrachtet wird, während sie in Europa noch einige weitere Erfolge feiern konnte, vor allem in Italien. Die Nachfolge-Single Light My Fire / 137 Disco Heaven kletterte in Großbritannien auf Platz 5.

Die zweite LP von Amii Stewart, Paradise Bird, knüpfte an den Disco-Sound von Knock on Wood an, die ausgekoppelte Single Jealousy platziert sich europaweit in den Hitparaden. In Italien, Schweden und der Schweiz erreichte das Stück sogar die Top-10.Charts-Infos, hitparade.ch Mit ihrer 1981er LP Images wendete sich Amii Stewart allmählich vom Disco-Sound ab. Die ausgekoppelte Single Where Did Our Love Go wurde von Narada Michael Walden produziert. 1984 gelang Amii Stewart ein Platz eins in Italien, die Single Friends schafft zudem Platz 12 in Großbritannien.Where did your Love go auf Discogs.com Noch im gleichen Jahr gelang Amii Stewart ein weiterer großer Erfolg mit einem italienischen Cover von Bob Segers We’ve Got Tonight, Grazie perché wurde als Duett mit Gianni Morandi eingespielt. Weitere Duette entstanden unter anderem mit Johnny Bristol, Deon Estus, Mike Francis und Randy Crawford.Übersicht von Amii Stewarts Singles bei RateYourMusic.com Darüber hinaus arbeitete Amii Stewart mit Giorgio Moroder zusammen (1986) und veröffentlichte eine Sammlung von Ennio-Morricone-Stücken unter dem Titel Pearls.

1994 erhielt Amii Stewart für das Album Lady to Ladies eine Gold-Auszeichnung in Italien.Hinweis auf die Goldauszeichnung, Billboard, Juli 1994 Das 1999 veröffentlichte Werk Unstoppable beinhaltete sowohl neue Songs als auch neu eingespielte Versionen einiger ihrer alten Hits. Fünf Jahre später trat Amii Stewart als Billie Holiday in Lady Day auf, eine CD mit Aufnahmen zum Musical wurde ebenfalls veröffentlicht., Offizielle Website zum Musical

Entgegen diversen Quellen ist Amii Stewart keine Schwester von Miquel Brown und somit auch nicht Sinittas Tante. In einem Interview bestätigte Miquel Brown, dass sie und Amii Stewart lediglich beste Freundinnen seien.James Arena: First Ladies of Disco: 21 Stars Discuss the Era and Their Singing Careers, 2013, Seite 71, ISBN 978-0-7864-7581-0

Diskografie

Studioalben

Weitere Studioalben 1979: Paradise Bird 1981: Images / I’m Gonna Get Your Love (US) 1983: Amii Stewart 1984: Try Love 1986: Amii 1988: Time for Fantasy / It’s Fantasy 1990: Pearls – Amii Stewart Sings Ennio Morricone / Desire (UK) 1992: Magic 1994: Lady to Ladies 1995: The Men I Love 1996: Love Affair 2004: Lady Day 2010: Caracciolo Street (Doppelalbum, italienisch/englisch, 24 AAC-Files) 2012: Intense

Kompilationen 1981: Three of a Kind (mit Viola Wills und Precious Wilson) 1985: The Hits 1993: Sometimes a Stranger 1995: All of Me 1996: Knock on Wood: The Best of Amii Stewart 1997: The Hits & the Remixes (2 CDs) 1999: Unstoppable (mit 2 neuen Tracks) 2005: The Greatest Hits 2016: The Hits: Remixed

Singles

Weitere Singles 1978: You Really Touched My Heart 1981: Where Did Our Love Go 1981: Why’d You Have to Be so Sexy 1981: Rocky Woman 1981: I’m Gonna Get Your Love 1982: Great Balls of Fire 1982: Digital Love 1982: Lay Back in the Groove 1983: Grazie perchè (We’ve Got Tonight) 1983: Working Late Tonight 1984: I Gotta Have You Back 1984: Try Love 1985: Megamix 1985: Together (mit Mike Francis) 1985: Fever Line 1986: Time Is Tight 1986: Break These Chains 1987: It’s Fantasy 1988: I Still Believe 1989: Lost It (Four to the Floor feat. Amii Stewart) 1991: Extralarge (Titelmusik der gleichnamigen Fernsehserie) 1992: Don’t Be so Shy 1993: Don’t Stop (Pushin’) 1993: Desire 1995: September Morn (mit Randy Crawford) 1998: Knock on Wood ’98 1999: Knock on Wood 99 2006: Love Song (mit Ennio Morricone) 2010: Con te 2011: Walking Africa (mit The Walking Band) 2012: Ordinary People 2013: Sunshine Girl (feat. Gabry Ponte)

Auszeichnungen für Musikverkäufe Platin-Schallplatte

1979: für das Album Knock on Wood 1979: für die Single Knock on Wood

Quellen

Weblinks

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