Renédale ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Doubs in der Region Bourgogne-Franche-Comté. Sie gehört zum Arrondissement Pontarlier und ist Mitglied im Gemeindeverband Communauté de communes entre Doubs et Loue. Die Bewohner werden Renédaliers und Renédalières genannt.
Geographie Renédale liegt auf , etwa 14 Kilometer nordnordwestlich der Stadt Pontarlier (Luftlinie). Das Bauerndorf erstreckt sich im Jura, im äußersten Norden des Hochplateaus von Val d’Usiers, westlich der Karstquelle und dem tief eingeschnittenen Erosionstal der Loue.
Die Fläche des km² großen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des französischen Juras. Der Hauptteil des Gebietes wird vom Hochplateau des Val d’Usiers eingenommen, das durchschnittlich auf liegt und teils von Wiesland, teils von Wald bedeckt ist. Die Hochfläche besitzt keine oberirdischen Fließgewässer, weil das Niederschlagswasser im verkarsteten Untergrund versickert. Die westliche Abgrenzung bildet der Bois de Cudrette, wo mit die höchste Erhebung von Renédale erreicht wird. Begrenzt wird das Plateau im Norden und Osten durch den Steilabfall zum tief eingeschnittenen und von zahlreichen Felswänden gesäumten Erosionstal der Loue mit den Gorges de Nouailles. Die Gemeindegrenze verläuft dabei meist an der Oberkante des Steilhanges.
Nachbargemeinden von Renédale sind Mouthier-Haute-Pierre im Norden und Ouhans im Süden.
Geschichte Im Mittelalter bildete Renédale eine eigene Herrschaft. Von der ehemaligen Burg sind jedoch nur noch wenige Überreste sichtbar. Zusammen mit der Franche-Comté gelangte das Dorf mit dem Frieden von Nimwegen 1678 an Frankreich.
Bevölkerung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2016Einwohner 39 40 40 32 27 30 40 Quellen: Cassini und INSEE
Mit Einwohnern (Stand ) gehört Renédale zu den kleinsten Gemeinden des Départements Doubs. Während des gesamten 20. Jahrhunderts bewegte sich die Einwohnerzahl stets im Bereich zwischen rund 30 und 50 Personen.
Wirtschaft und Infrastruktur Renédale war bis weit ins 20. Jahrhundert hinein ein vorwiegend durch die Landwirtschaft, insbesondere Milchwirtschaft und Viehzucht, sowie durch die Forstwirtschaft geprägtes Dorf. Noch heute leben die Bewohner zur Hauptsache von der Tätigkeit im ersten Sektor. Außerhalb des primären Sektors gibt es keine Arbeitsplätze im Dorf. Einige Erwerbstätige sind auch Wegpendler, die in den umliegenden größeren Ortschaften ihrer Arbeit nachgehen.
Die Ortschaft liegt abseits der größeren Durchgangsstraßen an einer Lokalstraße, die von der D41 bei Ouhans bis zum Aussichtspunkt auf den Rochers du Capucin (oberhalb von Mouthier-Haute-Pierre) führt.
Literatur Le Patrimoine des Communes du Doubs. Band 2, Flohic Editions, Paris 2001, ISBN 2-84234-087-6, S. 759.
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