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Neuschauerberg ist ein Gemeindeteil des Marktes Emskirchen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern). Zum Gemeindeteil zählt der Wohnplatz Schauerberger Mühle. Neuschauerberg liegt in der Gemarkung Schauerberg.
Geografie Das Dorf liegt an der Mittleren Aurach. Im Osten liegt das Waldgebiet Hoch, im Süden Hörlein und 0,5 km im Westen Tiergarten. 0,5 km südwestlich liegt das Flurgebiet Jagdsäule. Die Staatsstraße 2244 führt nach Emskirchen (2 km nordöstlich) bzw. nach Neidhardswinden (2 km südlich). Die Kreisstraße NEA 24 führt an Buchklingen und Rennhofen vorbei nach Herrnneuses (4,5 km nordwestlich). Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Flugshof (1 km nordwestlich), nach Altschauerberg (0,3 km südöstlich) und die NEA 24 kreuzend zur Finkenmühle (1 km südwestlich).
Geschichte Der Ort wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts durch Ansiedlung von französischen Glaubensvertriebenen gegründet.H. Sponholz (Hrsg.): Landkreis Neustadt an der Aisch, S. 123. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Neuschauerberg 17 Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthische Fraischvogteiamt Emskirchen-Hagenbüchach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Kasten- und Jurisdiktionsamt Emskirchen. Grundherren waren das Kasten- und Jurisdiktionsamt Emskirchen (13 Güter, 2 Halbgütlein, 1 Häckersgütlein) und die Herrschaft Burgfarrnbach (1 Tropfgütlein).H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 127.
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Markt Erlbach und Kammeramt Emskirchen. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Neuschauerberg dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Emskirchen und der 1813 gegründeten Munizipalgemeinde Emskirchen zugeordnet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde es in die neu gebildete Ruralgemeinde Schauerberg umgemeindet.H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 205. Am 1. Januar 1970, also noch vor der Gebietsreform in Bayern, wurde die Gemeinde Schauerberg nach Emskirchen eingemeindet.
Baudenkmäler Haus Nr. 5: zweigeschossiges Wohnstallhaus, ursprünglich eingeschossig; geputzter Sockel, Ecklisenen, Satteldach; erste Hälfte des 19. JahrhundertsR. Strobel: Landkreis Neustadt an der Aisch, S. 127 f., Denkmalschutz mittlerweile aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen. Haus Nr. 8: zweigeschossiges Wohnstallhaus, ursprünglich eingeschossig (Obergeschoss 1914). Im Türsturz umgearbeitet „18 E“(ckert) „S“(imon) „42“ Haus Nr. 15: zweigeschossiges Wohnstallhaus, „1812 M P“(etri) im Putz modern aufgetragen; Fachwerkobergeschoss Haus Nr. 17: eingeschossiges Wohnstallhaus, Satteldach; im Türsturz „chc. ch. Koblart 1870“ Haus Nr. 18: Mühle an der Mittleren Aurach von 1736; zweigeschossiges Walmdachhaus, Erdgeschoss massiv drei Steinkreuze
Einwohnerentwicklung Jahr 1836 1840 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 105 105 91 90 82 79 103 72 82 84HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1840 wurden diese als Häuser und 1836 und von 1885 bis 1987 als Wohngebäude bezeichnet. 18 17 17 17 17 17 16 21Quelle
Religion Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Kilian (Emskirchen) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ortsteil von Emskirchen Kategorie:Ort im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Kategorie:Ersterwähnung 1801 Kategorie:Ort an der Mittleren Aurach