mini|Oleksandr Hnylyzkyj. Foto von Wassyl Rjabtschenko, 1997 Oleksandr Anatolijowytsch Hnylyzkyj (; * 17. Juli 1961 in Charkiw, Ukrainische SSR, früher Alexander Gnilitskiy; † 1. November 2009) war ein ukrainischer Maler. Als Mitbegründer und bedeutendster Künstler der Ukrainian Trans Avantgarde arbeitete er mit Video-Konzept-Kunst und Graphik in Kiew, Ukraine und München, Deutschland.
Ausbildung 1981–1987: Akademie der Künste, Ukraine 1976–1980: Charkiw Fine Art College
Biografie Hnylyzkyj zählte zu den Pionieren der „Southern Wave“-Malerei. Southern Wave bezeichnet eine Kunstbewegung zu Beginn der 1990er Jahre speziell in der Ukraine, die ihre Haupteinflusszeiten aus dem Umbruch nach der Perestroika gefunden hat. Im Gesamtprozess der ukrainischen Malerei der letzten Jahre, die sich vor allem durch die Bearbeitung der Thematiken der immer wieder aufkeimenden Unsicherheiten und Unberechenbarkeiten des ukrainischen Lebens widmet, ist Hnylyzkyj einer der beständigsten Künstler. Die Konsequenz seiner Arbeiten findet sich in der Flucht und beständigen Mimikry, die sich teilweise ins Absurde steigern. In seinen neuesten Arbeiten wandte er sich der Irrationalen Malerei zu und decodierte den Mythos und die Semantik der Helden der modernen Animationsfilme, Märchen und Legenden in einen persönlichen, individuellen Mythos.
Während seiner Schaffensperiode in München wandte er sich von der Betrachtung der Wechselbeziehung zwischen Gemälden, Photographien und Objekten ab, welche vor allem seine Installationen in den 1990ern thematisiert haben, und widmet sich der „realistischen“ Malerei. Die „Portraits“ von Schuhen und Kleidungsstücken reflektieren die photographischen Darstellungen von Bernd und Hilla Becher oder auch Andreas Gursky – die hier in der Form von Monumenten präsentiert werden. Während seiner künstlerischen Tätigkeit gründete er 1996 die auf dem ukrainischen Künstlerkollektiv und einer NGO-Organisation basierende „Institution of Unstable Thought“. 2002 begann er Produktionsdesign für Film und Fernsehen zu entwerfen, und außerdem war er als Konzeptkünstler für Live-Aktionen tätig.
Ausstellungen 2007: Bereznitsky Gallery and CCA, Kiew, Ukraine, Shargorod and the following 2007: Stella Foundation, Moskau, Russland, Mediacomfort 2006: Stella Art Gallery, Moskau, Russland, ColorStripes 2006: Bereznitsky Gallery (L-art), Kiew, Ukraine, B-painting 2006: Bereznitsky-Gallery (L-art), Kiew, Ukraine, Art Moscow
Gruppenausstellungen 2007: Venice Biennale, Ukrainian Pavillon 2006: Bereznitsky Gallery (L-art), Kiew, Ukraine, New Formate 2006: Kunsthalle Wien, Österreich, Postorange 2006: PinchukArtCenter, Kiew, Ukraine, New Space 2006: Regina Gallery, Moskau, Russland, Go ukraine, go! 2006: FineArtFair, Manezh, Moskau, Russland 2006: ArtMoscow, Central House of Artists, Moskau, Russland 2004: Ukrainian Artists’ Union Gallery, Age of romantism 2003: Central House of Artists, Moskau, Russland, Digital Russia 2003: Bereznitsky Gallery, (L-art), Kiew, Ukraine, Waiting of Karmapa 2003: MoscowArtFair, Russland, Us-Them 2002: Ukrainian Artists’ Union Gallery, Kiew, UA, This Killing Beauty 2001: City Gallery, Rosenheim, Deutschland, Isskustvo 2000 – New Art from Russia 2000: Kiev International Media Art Festival, Kiew, Ukraine, Alter Natura 2000: Nationa Art Museum, Kiew, UA, Intervals 1999: International Art Festival, Kiew, UA, Pinakotheque 1994: Fine Art Museum, Odessa, UA, Free Zone* 2006: Art Moscow, Bereznitsky-Gallery 1998: Gallery of the Center for Contemporary Art at NaKUMA, Ukraine, The Thing within inside 1994: Szuper Gallery, München, dairy Maid 1991: 1.0 Gallery, Moskau, Russland, According to the Plan
Literatur From Red to Yellow and Blue, Ludmila Bereznitsky, Kiev, 2004 Perscha Konnektija, Kiew, 2003
Weblinks Bereznitsky-Galerie Pinchuk
Einzelnachweis
Kategorie:Maler (Ukraine) Kategorie:Zeitgenössischer Künstler Kategorie:Ukrainer Kategorie:Sowjetbürger Kategorie:Geboren 1961 Kategorie:Gestorben 2009 Kategorie:Mann