mini|Gustave Doret

Gustave Doret (* 20. September 1866 in Aigle; † 19. April 1943 in Lausanne) war ein Schweizer Dirigent und Komponist.

Leben Gustave Doret studierte an der Musikhochschule Berlin bei Joseph Joachim, danach am Conservatoire de Paris bei Théodore Dubois und Jules Massenet. Von 1893 bis 1895 war er zweiter Dirigent der Concerts d’Harcourt, 1904 dirigierte er das Orchester der Opéra-Comique in Paris.

Er schrieb in den Jahren 1905 und 1927 die Musik zum Fête des Vignerons. Seine Oper Les Armaillis (1900) und das Oratorium Les sept paroles du Christ (1895) sind in einem Stil gehalten, der noch nahe bei Massenet liegt.

Sein Name ist eng mit dem Théâtre du Jorat in Mézières VD verbunden, für welches er zu zahlreichen Stücken die Bühnenmusik schrieb: Aliénor (1910), La Nuit des Quatre Temps (1910), Tell (1914), La Servante d’Evolène (1937).

Der 1990 entstandene Werkskatalog der Bibliothèque Cantonale et Universitaire de Lausanne führt beinahe 400 Kompositionen auf.

Hauptwerke Les sept paroles du Christ (1895) Oratorium Les Armaillis (1900) Oper Fête des Vignerons (1905) Aliénor (1910) Bühnenmusik La Nuit des Quatre Temps (1910) Bühnenmusik Tell (1914) Bühnenmusik Fête des Vignerons (1927) La Servante d’Evolène (1937)

Auszeichnungen Offizier der Ehrenlegion

Literatur

Weblinks Publikationen von und über Gustave Doret im Katalog Helveticat der Schweizerischen Nationalbibliothek

Werkverzeichnis bei operone.de Schweizer Nationalphonothek - Gustave Doret - Schallplatten Jean-Jacques Langendorf: Der Klang der Romandie Im Blog des Schweizerischen Nationalmuseums vom 19. April 2021

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