mini|hochkant|Ayumi Hamasaki in Taiwan (2007) Ayumi Hamasaki (, bürgerlich , Hamasaki Ayumi – Hiragana ; * 2. Oktober 1978 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka) ist eine japanische Sängerin. Auch bekannt unter dem Kürzel Ayu, gehörte Hamasaki zu den beliebtesten Pop-Sängerinnen in Japan und prägte die 2000er mit ihrem Titel „Kaiserin des J-Pop“ (oder der englischen Bezeichnung „J-Pop Queen“).Empress of Pop Sie wuchs in ihrer Geburtsstadt Fukuoka auf, bevor sie nach Tokio zog, um eine Karriere in der Unterhaltungsindustrie zu beginnen. Mit der Veröffentlichung von mehreren Alben und mehr als 50 Singles, verkaufte sie seit ihrer Debütsingle Poker Face mehr als 50 Millionen Tonträger, allein in Japan. Dies gelang seit der offiziellen Dokumentation von Plattenverkäufen von Oricon vor ihr noch keinem japanischen Solokünstler.news.bbc.co.ukoricon.co.jp
Ihre 39. Single Startin’ / Born to Be… machte sie zu der Solo-Künstlerin mit den meisten Nummer-eins-Hits in Japan. Mit der Veröffentlichung ihrer Single L im Jahr 2010 erreichten 38 ihrer Singles Position 1 und bisher insgesamt 50 ihrer Singles die Top 10 in den Oricon Charts Japan. Sie verfügt über 25 Nummer-eins-Hits in Folge beginnend mit der Single Free & Easy (2002) bis L (2010). Sie ist zudem der einzige japanische Künstler, dessen erste acht Alben die Spitze der Charts erreichten.oricon.co.jp
Kindheit und erste Schritte in die Musikindustrie Ayumi wurde in Fukuoka geboren, auf enotes.com (englisch). und von ihrer Mutter und Großmutter erzogen, nachdem ihr Vater in Hamasakis drittem Lebensjahr die Familie verlassen hatte. Mit sieben Jahren arbeitete sie teilweise als lokales Model, um etwas Geld für ihre Familie zu verdienen.Lisa Takeuchi Cullen: , auf TIMEasia.com (englisch).
Im Alter von 14 Jahren ging sie hin und wieder für Gelegenheitsjobs von Fukuoka nach Tokio. Sie nutzte bei billigen Filmauftritten und B-Movies das Pseudonym Kurumi Hamazaki. Allerdings verbuchte sie nicht viel Erfolg bei ihrer Talentagentur. Nach dem Abschluss in der Junior High School entschied sie sich, die Senior High School in Tokyo zu besuchen. Eine Modelkarriere war ihr nicht vergönnt, da sie als zu klein für das Modelgeschäft angesehen und schließlich von ihrer Talentagentur fallen gelassen wurde. Sie trug kurze Röcke, färbte ihre Haare und kämpfte mit der Schule, bis sie diese schließlich aufgab. Diese Entscheidung traf sie zu der Zeit, als ihre Mutter für einen neuen Beruf nach Tokio zog. Sie verbrachte die Tage tagsüber mit Einkaufen und in der Nacht mit Tanzen.
Hamasakis erste professionelle, musikalische Bestrebungen lagen verstärkt in der Rap-Szene. Am 1. Dezember 1995 wurde ihr erstes Album Nothing from Nothing unter Zusammenarbeit mit Dohzi-T und DJ Bass bei dem Label Nippon Columbia veröffentlicht. Als ihr Album den Charteinstieg verpasste, wurde sie von ihrem Label gekündigt.yummycelebrities.com
In der Diskothek „Velfarre“, die dem Plattenlabel „Avex Trax“ gehört, fiel sie ihrem zukünftigen Produzenten Masato Matsuura auf. Matsuura fragte sie, ob sie Interesse an einer Gesangskarriere habe, aber Hamasaki war ihm gegenüber misstrauisch und lehnte ab. Matsuura hielt dennoch während des folgenden Jahres am Angebot fest, bis Hamasaki zustimmte und Gesangsunterricht nahm. Nach Ansicht ihrer Lehrer war sie allerdings zu starr und ihre Leistungen zu schwach, da sie den Unterricht zum Großteil nicht besuchte. Als sie Matsuura dies gestanden hatte, schickte er sie nach New York zu einer Schulung. Während ihres Aufenthalts schlug sie Matsuura in einem Brief vor, ihre eigenen Liedtexte zu schreiben, und bekam daraufhin die Zustimmung des Produzenten.
Musikkarriere 1998 bis 1999: A Song for XX und Loveppears Im April 1998 wurde Hamasakis Debütsingle Poker Face unter dem Label Avex veröffentlicht, die Platz 20 in den Oricon Charts erreichte., auf www1.coralnet.or.jp. Ähnlich erging es ihrer zweiten Single You, die ebenfalls Platz 20 erreichte. Mit Hamasakis dritter Single Trust, die Position 9 erreichte, gelang ihr erstmals der Einstieg in die Top 10. Die vierte Single For My Dear… erschien am 7. Oktober 1998 und erreichte wie ihr Vorgänger Platz 9 der Charts. Depend on You, die fünfte Single, erreichte Platz 6 in den wöchentlichen Oricon Charts und wurde als Titellied für das Videospiel Thousand Arms genutzt.gamefaqs.com Hamasakis Debütalbum A Song for XX, das am 1. Januar 1999 erschien, hielt die Spitzenposition der Oricon Charts für 5 Wochen.
Am 10. Februar 1999 erschien Ayumis sechste Single Whatever, welche Platz 5 in den Oricon Charts erreichte. Außerdem erschien im März 1999 mit Ayu-mi-x das erste von einer Remixalben Hamasaki. Ayumi Hamasaki erlangte ihren ersten Nummer-1-Hit mit ihrer siebten Single Love: Destiny, die von Tsunku produziert wurde. Ihre achte Single To Be, die einen Monat danach veröffentlicht wurde, hatte nicht die Chance an den Erfolg anzuknüpfen und erreichte Platz vier in den Charts. Hamasakis neunte Single Boys & Girls erreichte nicht nur wieder die Spitzenposition der Charts, sondern wurde auch ihre erste Single, die sich über eine Million Mal verkaufte. Gleichzeitig mit der Veröffentlichung von Boys & Girls folgte Ayumi Hamasaki dem Trend der Musikindustrie und brachte ihre Singles auf 12 cm Disks, anstatt den damals üblichen 8 cm Disks auf den Markt. Die vermehrte Speicherkapazität wurde für mehr Remix Tracks auf ihren Singles genutzt.
Als ihre zehnte Single A im August 1999 erschien, wurde es zu ihrer erfolgreichsten Single mit über 1,6 Millionen verkauften Einheiten.musictvprogram.com Am 10. November 1999 veröffentlichte Hamasaki gleichzeitig ihr zweites Studioalbum Loveppears und die Single appears. Loveppears stieg an die Spitze der Charts und wurde über zwei Millionen Mal verkauft.musictvprogram.com Nach der Albenveröffentlichung wurden 2 Singles aus dem Album ausgekoppelt. Kanariya wurde im Dezember des Jahres und Fly High im Februar 2000 in einer limitierten Auflage veröffentlicht.
2000 bis 2002: Duty, I Am… und Rainbow Im Jahre 2000 wurde Ayumi Hamasaki Werbesprecherin für den japanischen Kosmetikhersteller KOSE. Als die ersten Werbevideos für einen Lippenstift mit ihr ausgestrahlt wurden, verkaufte sich das Produkt in den ersten zwei Tagen über 500.000 Mal. Ihre Single Vogue, die als Hintergrundmusik eingesetzt wurde, verkaufte sich über 700.000 Mal in Japan. Hamasaki wurde außerdem auch Werbesprecherin für Tu-Ka, einem japanischen Handyvertreiber. Von April bis Juni 2000 veröffentlichte sie die drei Singles Vogue, Far Away und Seasons. Seasons gewann den ersten Text-Preis bei den „Japan Record Awards“ im Jahr 2000. Am 27. September erschien ihre siebzehnte Single Surreal gleichzeitig mit ihrem dritten Studioalbum Duty. Das Album brachte es nicht nur wie seine Vorgänger auf Platz eins der Charts, sondern verkaufte sich auch über drei Millionen Mal und wurde somit zum meistverkauften Studioalbum von Ayumi Hamasaki.oricon.co.jpmusictvprogram.com Im Dezember 2000 wurde die Single M veröffentlicht, Hamasakis vierte Single, die sich über eine Million Mal verkaufte. M eröffnete auch einen neuen Abschnitt in ihrer Musik, da sie mehr Einfluss darauf nahm und unter ihrem Pseudonym CREA selbst Lieder zu schreiben begann. Im Folgenden, kurz nach dem Erscheinen ihrer Single Never Ever, wurde Hamasaki durch Druck ihres Labels Avex Trax dazu gebracht ihre erste Kompilation mit dem Namen A Best zu veröffentlichen. Das Album wurde in der gleichen Woche wie das Studioalbum von Utada Hikaru mit dem Titel Distance veröffentlicht.[archive.is/oQun ampedasia.com] Der Wettkampf zwischen den Sängerinnen, der hauptsächlich von ihren Labels inszeniert wurde, führte zum großen Erfolg der beiden Alben. A Best und Distance wurden die zwei meistverkauften Alben des Jahres.
Im Dezember 2001 wurde nach einer Reihe von Singleveröffentlichungen (Endless Sorrow, Unite! und Dearest) die Single A Song Is Born herausgebracht, die aus dem Projekt Song+Nation mit Keiko entstand. Über dieses Projekt wurden Lieder von verschiedenen bekannten Interpreten in Japan veröffentlicht, um Spenden für die Opfer der Terroranschläge am 11. September 2001 zu sammeln. Am 1. Januar 2002 erschien ihr viertes Album I Am…, welches sich wie die vorherigen Alben über zwei Millionen Mal verkaufte.riaj.or.jp I Am… besteht aus Liedern, die Einsamkeit und Verwirrung aussprechen, wie viele von Hamasakis ersten Liedern. Nach den Anschlägen des 11. Septembers entschied sie das Album neu zu überarbeiten um den Schwerpunkt in ihren Liedtexten auf Themen wie Glaube und Weltfrieden zu legen. A song is born war besonders von der Stimmung der Ereignisse betroffen.
Die Veröffentlichung der Single Free & Easy im April brachte Änderungen in Hamasakis Singles mit sich. Die Anzahl der Remixe wurde reduziert und die Spieldauer einer CD somit verringert. Ihre 27. Single H wurde im Juli desselben Jahres veröffentlicht und wurde mit über einer Million verkauften Tonträgern die erfolgreichste Single des Jahres in Japan.riaj.or.jp Im Vergleich zu ihrer vorherigen Single A, enthielt H keine Remix Tracks. Ihre nächste Single Voyage wurde mit dem Kurzfilm Tsuki ni Shizumu vermarktet und hielt die Spitzenposition der Oricon Charts für 3 Wochen., abgerufen am 2. Dezember 2021. (japanisch) Hamasakis nächstes Studioalbum Rainbow wurde am 18. Dezember 2002 veröffentlicht. Es verkaufte sich in der ersten Woche über eine Million Mal. Viele der Lieder wurden von ihr unter ihrem Pseudonym CREA mitkomponiert und die Lieder erhielten verstärkt englische Textstellen. In jedem Album war ein Passwort vermerkt, mit dem sich die Käufer auf eine Sonderseite im Internet einloggen konnten, auf der eine Instrumentalversion des Titelstücks Rainbow enthalten war und ein passender Liedtext eingeschickt werden konnte. Das Lied wurde auf dem Album nur als nicht vorhandener Track 00 vermerkt und kam letztendlich auf die Kompilation A Ballads.
2003 bis 2005: A Ballads, Memorial Address und My Story Im März 2003 veröffentlichte sie ihre Kompilation mit dem Titel A Ballads. Neun Monate nach ihrer letzten Single erschien im Juli 2003 die Single &. Wie die Singles H und A hatte auch diese 3 A-Titel und zusätzlich als B-Titel das Lied Theme of A-Nation '03. Hamasakis nächste Single forgiveness wurde am 1. September veröffentlicht und erreichte mit über 220.000 Verkäufen ebenfalls Platz eins der Charts. Nach ihrer darauffolgenden Single No Way to Say im November, erschien Hamasakis erstes Minialbum Memorial Address bestehend aus den letzten drei Singles und drei neuen Liedern. Das Album war in einer CD und CD+DVD Version erhältlich und schaffte es als erstes Minialbum in Japan, die 1-Million-Marke im Verkauf zu durchbrechen.
Im Herbst 2004 erschien die Single Moments – in einer reinen CD-Fassung und einer CD/DVD-Kombination. Alle nachfolgenden Singles wurden in diesen beiden Formaten auf den Markt gebracht. Da ihr Vertrag mit KOSE auslief, war Moments ihr letztes Lied, das in einem Werbevideo mit Produkten dieser Firma vermarktet wurde. Ihr sechstes Studio-Album My Story wurde im Dezember veröffentlicht. Mit über 570.000 verkauften Einheiten in der ersten Woche und über 1,1 Millionen insgesamt erreichte es Platz eins der Charts und Platinstatus. Es war im Jahr 2005 das am zweitmeisten verkaufte Album einer weiblichen Sängerin in Japan.