mini|Vandi (2007)
Despina Vandi (, eigentlich Despina Malea (Δέσποινα Μαλέα), * 22. Juli 1969 in Tübingen) ist eine griechische Sängerin, die allein in Griechenland über eine Million Tonträger verkauft hat.
Leben Vandi wurde in Deutschland geboren und zog im Alter von sechs Jahren zusammen mit ihrer Familie in deren nordgriechische Heimatstadt Kavala. Nach bestandenem Abitur studierte sie zunächst an der Philosophischen Fakultät (Institut für Philosophie, Pädagogik und Psychologie) der Universität von Thessaloniki. Ihre ersten Bühnenauftritte absolvierte sie noch während ihrer Studienzeit in Thessaloniki. Nach dem Hochschulabschluss zog sie nach Athen, um ihrer Künstlerkarriere besser nachzugehen. Sie war mit dem ehemaligen griechischen Fußballspieler und ehemaligen Präsidenten vom AEK Athen, Demis Nikolaidis, verheiratet. Gemeinsam haben sie eine Tochter (* 2004) und einen Sohn (* 2007).
Karriere Nachdem Vandi Gesangsunterricht genommen hatte, begann ihre Musikkarriere. 1994 wurde ihr Debüt-Album Gela Mou veröffentlicht. 1996 kam das zweite Album Esena Perimeno heraus, welches von ihrem damaligen Lebensgefährten Tony Kontaxakis produziert wurde.
Im Jahr 1997 gelang ihr der Durchbruch. Mit ihrem dritten Album Deka Entoles, welches von dem Produzenten Phoebus produziert und komponiert wurde, erreichte sie Platin. 2000 brachte sie die Sechsfach-Platin-Single Ypofero heraus. Das vierte Album Gia (2001), diesmal in Zusammenarbeit mit Mark Kay (Orkan Kuyas) & Phoebus, wurde wieder ein großer Erfolg für Vandi. Es erreichte elf Tage nach Erscheinen Platinstatus. Auch im Libanon und in der Türkei war das Doppel-Album erfolgreich.
Internationale Erfolge
2002 wurde für sie das internationale Jahr: Sie wurde mit dem World Music Award als beste griechische Sängerin, die sowohl in Griechenland lebt als auch arbeitet, ausgezeichnet. Den internationalen Durchbruch schaffte sie 2003 mit der Single Gia. Die Folge-Singles Opa Opa und Come Along Now wurden auch europaweit zum Erfolg. Vandi ist weiterhin erfolgreich im griechischsprachigen und nahöstlichen Raum und Ländern wie Rumänien, Bulgarien, Ungarn und der Ukraine. Einige ihrer Hits wurden auch von bekannten türkischen Sängern wie Mustafa Sandal, Ziynet Sali oder Yaşar erfolgreich gecovert.
Im Jahre 2008 war sie musikalischer Gast auf dem Schiller-Album Sehnsucht und steuerte den Gesangspart für das Lied Destiny bei. Zwei Jahre später entstand die zweite Kollaboration mit dem Song Sunday.
Diskografie
Alben 1994: Gela Mou 1996: Esena Perimeno 1997: Deka Entoles 1999: Profities 2001: Gia 2004: Stin Avli Tou Paradisou 2007: 10 Hronia Mazi 2010: C'est La Vie 2012: Allaxa 2014: De Me Stamatises 2016: Afti Einai I Diafora Mas 2019: To Diko Mou Cinema
Wiederveröffentlichungen 2002: Gia + Ante Gia – Collector's Edition 2005: Stin Avli Tou Paradeisou – Special Edition 2008: 10 Hronia Mazi – It's Destiny
Live-Alben 2003: Live 2021: Duets Live (mit Anna Vissi)
Kompilationen 2009: Greatest Hits: 2001–2009
EPs 2006: Kalanta 2022: Ola Ksanarhizoune M' Emena (mit Giorgos Theofanous)
Singles (Auswahl) 1997: Tis Kardias Mou Giatria 1999: Spania 1999: A Pa Pa 1999: To Koritsaki Sou 1999: Sta 'Dosa Ola 2000: Ypofero 2001: Anaveis Foties 2001: Thelo Na Se Do 2001: Deste Mou Ta Matia 2001: Ah Kardoula Mou 2003: Gia 2004: Come Along Now 2004: Opa Opa 2004: Na Ti Xerese 2008: Destiny (mit Schiller) 2010: Sunday (mit Schiller) 2012: Girismata 2020: Ena Tsigaro Diadromi (mit Giorgos Theofanous) 2023: Ya Habibi (mit Kings) 2023: S' Agapao Kai Den Pao Kala 2024: Panselinos (mit Mente Fuerte & Teo Tzimas)
Einzelnachweise
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