mini|Palais Ludwig Ferdinand mini|Palais Ludwig Ferdinand, Ostseite Das Palais Ludwig Ferdinand („Alfons-Palais“) am Wittelsbacherplatz in München entwarf Leo von Klenze 1825/1826 und bewohnte ihn 25 Jahre lang selbst. Ab 1878 gehörte er den Prinzen Alfons und Ludwig Ferdinand von Bayern.muenchen.de: Palais Ludwig Ferdinand
Nach erheblichen Zerstörungen durch die Luftangriffe auf München im Zweiten Weltkrieg wurde das Palais renoviert und 1949 an die Berliner Siemens Halske AG (S & H) vermietet, der es zunächst für ihren Fuhrpark und Kasinobetrieb diente. Im gleichen Jahr verlegte S & H seinen Hauptsitz nach München. Die heutige SiemensAG erwarb 1957 das Gebäude von den Erben Ludwig Ferdinands und richtete darin ihre Hauptverwaltung ein.
In den 1950er, 1990er Jahren und erneut ab 2013 errichtete Siemens unmittelbar angrenzend und baulich mit dem Palais Ludwig Ferdinand verbunden, weitere Verwaltungsbauten. Darunter 1954–1956 das Baudenkmal Oskar-von-Miller-Ring 18 von den Architekten Eduard von der Lippe und Hans Maurer und das SiemensForum, 1997–99 am Oskar-von-Miller-Ring 20 von Richard Meier sowie die Neubauten seit 2013 von Henning Larsen. Die Neugestaltung der Siemens-Konzernzentrale wurde nach dem Konzept von Henning Larsen umgesetzt. Das historische Ensemble des Wittelsbacherplatz wurde dabei behutsam saniert. Der Neubau mit vorgehängter Glasfassade nimmt sich bewusst zurück, um dem Palais Ludwig Ferdinand Raum zu lassen. Auch das westlich neben dem Palais gelegene Gebäude blieb erhalten, um das Ensemble des Platzes zu bewahren.
Siehe auch Liste der Palais in München
Weblinks
Quellen
Ludwig Ferdinand Kategorie:Brienner Straße Kategorie:Baudenkmal in der Maxvorstadt Kategorie:Erbaut in den 1820er Jahren Kategorie:Siemens Kategorie:Bauwerk in der Maxvorstadt Kategorie:Ludwig Ferdinand von Bayern Kategorie:Leo von Klenze Kategorie:Rekonstruiertes Bauwerk in München