Fedor Sommer (* 21. September 1864 in Hohenfriedeberg, Kreis Bolkenhain, Provinz Schlesien; † 16. Juni 1930 in Hirschberg, Provinz Niederschlesien) war ein deutscher Lehrer, Schulrat und Schriftsteller.
Schriften mini|hochkant|Ehem. Forstbauden im Riesengebirge – Erinnerungskarte an den Roman "Ernst Reiland" von Fedor Sommer Als schlesischer Autor verfasste er insbesondere auf heimatkundlicher Forschung beruhende Romane, Novellen und Erzählungen wie Der Friede am Berge – ein Sang aus Schlesiens alter Zeit (1890)
Hussitenjahre (1908, 2. Auflage 1924) Die Fremden (1910) Die Schwenckfelder (1911) Ein wunderliches Eiland Novelle (1914, Neuausgabe 2013) Das Waldgeschrei Roman (1915, Halle an der Saale), Hans Ulrich Novelle (1917) Bolko – ein Burgen- und Heimatspiel in 3 Aufzügen (1925) Ernst Reiland Roman in drei Büchern (1926) – Handlung in der Bergkolonie Forstbauden im Riesengebirge Die Zillertaler – ein Heimweh-Roman (1926) Unter dem Selbstherrscher – Roman (1926) In der Waldmühle – Roman (1926) Zwischen Mauern und Türmen – ein Roman aus dem 18. Jahrhundert (1927, 2. Auflage 1928) Fedor Sommer – 21. September 1864 bis 16. Juni 1930 Tagebuch (1970) Der Narr zum Briege Novelle (1975) Schlesische Miniaturen (1975)
aber auch heimatkundliche Schulschriften wie Der Kreis Münsterberg – eine Heimatkunde für Schule und Haus (1898) Schlesien. Eine Landeskunde (vier Auflagen, 1896–1913) Die Geschichte Schlesiens (1908, Nachdruck 1972) Realienbuch (1913) Geologische Wanderungen durch den Kreis Bolkenhain (1924)
und einen Heimatatlas für die Provinz Schlesien (1913).
Das Fedor-Sommer-Archiv wird als Dauerleihgabe im Herder-Institut, Marburg, aufbewahrt.
Weblinks
Bücher von Fedor Sommer in der Martin-Opitz-Bibliothek
Kategorie:Autor Kategorie:Heimatliteratur Kategorie:Literatur (Deutsch) Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert) Kategorie:Heimatforscher (Schlesien) Kategorie:Geboren 1864 Kategorie:Gestorben 1930 Kategorie:Deutscher Kategorie:Mann