Der Strobel ist ein Schlag der Altdeutschen Hütehunde, ein bodenständiger Hütehund aus dem süddeutschen Raum.
Im Jahre 1905 schrieb Strebel über den „Deutschen zotthaarigen Schäferhund“: Und weiter auf Reichenbach verweisend:
Sein zotthaariges, wetterfestes Fell kann verschiedene Farben aufweisen, wobei schwarze, getigerte und gelbbackene Tiere in der Population am stärksten vertreten sind. Wie viele dieser Hütehunde ist der Strobel mittelgroß bis groß (ca. 55–70 cm). Je nach Zuchtlinie können die Tiere recht eigenwillig sein und eine gewisse Naturschärfe haben, die sie zum Schutz der ihnen anvertrauten Herde brauchen. In: Online-Broschüre Gefährdeter Nutztierrassen Schwerpunkt Schafe, Ziegen, Gebrauchshunde. GEH, 2008 (PDF; 409 kB) Sie gelten als hoch belastbar.„Als wetterharter Bursche, der den Unbilden trotzen kann, ist er für solche Schäfer jedenfalls am geeignetsten, die Schafe oder Hämmel über große Entfernungen zu treiben haben.“ (Richard Strebel: Die Deutschen Hunde und ihre Abstammung mit Hinzuziehung und Besprechung sämtlicher Hunderassen. Band 2. Kern & Birner, Frankfurt am Main 1905, S. 34).
Siehe auch Einteilung der Schläge bei Altdeutschen Hütehunden
Einzelnachweise
Weblinks Strobel (Arbeitsgemeinschaft zur Zucht Altdeutscher Hütehunde) Bilder von Strobeln (Interessengemeinschaft Altdeutsche Hütehunde)