Chōfu (, -shi) ist eine Stadt in der Präfektur Tokio, etwa 20 km westlich vom Zentrum Tokios.

Geschichte Das Gebiet der späteren Stadt Chōfu war spätestens seit der Jōmon-Zeit besiedelt, bis zur Edo-Zeit entstanden 18 einzelne Dörfer.

1893 wurde das Gebiet der Präfektur Tokio zugeschlagen. Am 1. April 1955 wurde schließlich mit der Zusammenlegung der beiden Gemeinden Chōfu-machi und Jindai-machi die Stadt Chōfu gegründet, die damals ca. 45.000 Einwohner hatte.

Geographie Chōfu liegt am linken Ufer des Tama, der die Grenze zu Kawasaki (Kanagawa) und Inagi im Süden und Südosten markiert. Im Westen grenzt Chōfu an Fuchū, im Norden an Koganei und Mitaka und im Osten an Setagaya und Komae.

Verkehr

Etwa drei Kilometer nördlich vom Stadtzentrum gibt es den kleinen Flughafen Chōfu.

Straße: Chūō-Autobahn: nach Tōkyō oder Nagoya Nationalstraße 20: nach Tōkyō oder Shiojiri Zug: Keiō-Linie: nach Shinjuku

Söhne und Töchter der Stadt

Kondō Isami (1834–1868), Samurai Masato Nakamura (* 1958), Komponist und Bassist Ikuo Yamahana (* 1967), Politiker Mika Ninagawa (* 1972), Photographin und Filmregisseurin Sae Nakazawa (* 1983), Judoka Tomofumi Naitō (* 1993), Skispringer Ryōhei Shirasaki (* 1993), Fußballspieler Hiroki Sugajima (* 1995), Fußballspieler Rei Hirakawa (* 2000), Fußballspieler Yukiya Uda (* 2001), Tischtennisspieler

Sport Das Ajinomoto-Stadion ist die Heimat der Fußballvereine FC Tokyo und Tokyo Verdy aus der J. League. Das Stadion war auch einer der Austragungsorte der Rugby-Union-Weltmeisterschaft 2019.

Angrenzende Städte und Gemeinden Präfektur Tokio Tokio: Stadtbezirk Setagaya Fuchū Koganei Mitaka Inagi Komae Präfektur Kanagawa Kawasaki

Städtepartnerschaften Kijimadaira, Japan

Literatur S. Noma (Hrsg.): Chōfu. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993, ISBN 4-06-205938-X, S. 194.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in der Präfektur Tokio