Die mildtätige Stiftung Eisenbahn-Waisenhort (EWH) ist 1902 als Selbsthilfeeinrichtung für die Beschäftigten der Deutschen Bahn und des Bundeseisenbahnvermögens sowie für deren Familien gegründet worden.
Gemeinsam mit der Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW) bietet die Stiftung EWH unter der Dachmarke Stiftungsfamilie BSW & EWH soziale Unterstützung für aktive und ehemalige Bahnbeschäftigte sowie für deren Familien. Insbesondere die Mutter-/Vater-Kind-Kuren nach § 24 SGB V unterstützt Bahnbeschäftigte mit präventiven Maßnahmen dabei, gesundheitlich vorzusorgen und ihren Erziehungsaufgaben besser gewachsen zu sein. Auch die Eltern-Kind-Coachings gehen individuell auf die Bedürfnisse der Eltern ein.
Geschichte Als Vorläufer der heutigen mildtätigen Stiftung EWH entstand schon 1902 der Eisenbahn-Töchterhort, der im Jahr 1908 als mildtätige Stiftung offiziell anerkannt wurde. 1922 kam die Stiftung Eisenbahn-Knabenhort dazu. 1929 wurden sie zur milden Stiftung Reichsbahn-Waisenhort vereinigt und im Jahr 1950 in Eisenbahn-Waisenhort (EWH) umbenannt.
mini|Früheres Eisenbahnerwaisenhaus in Freiburg–HerdernDie EWH betrieb Heime im Ostseebad Zinnowitz auf Usedom (1927–1991), in Freiburg im Breisgau (1934–1998) und in Ellgassen bei Lindenberg im Allgäu (1936–2003) am Reichsbahn-Waisenhorthttps://www.gmv-lindenberg.de/unsere-stadt/stadtgeschichte/detail/lazarettstadt, heute "Humboldt Institut". Im Freiburger Eisenbahnerwaisenhaus verbrachte der Schriftsteller Wolfgang Schorlau einen Teil seiner Kindheit, er verarbeitete seine Erfahrungen als Heimkind später in dem Roman Rebellen.Wolfgang Schorlau 1960er Eisenbahner-Waisenhort Herdern alemannische-seiten.de
2018 wurde die gemeinsame Dachmarke Stiftungsfamilie BSW & EWH für die Stiftung BSW und die Stiftung EWH der weiterhin rechtlich selbstständigen Stiftungen gebildet.
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Einzelnachweise
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