In der Liste der Baudenkmäler in St. Ingbert sind alle Baudenkmäler der saarländischen Stadt St. Ingbert und ihrer Ortsteile aufgelistet. Grundlage ist die Veröffentlichung der Landesdenkmalliste im Amtsblatt des Saarlandes vom 22. Dezember 2004 und die aktuelle Teildenkmalliste der Mittelstadt St. Ingbert in der Fassung vom 9. August 2017.
Hassel Lage Bezeichnung Beschreibung Bild Am Albertschacht Ensemble Gut Ettental Der „Glashütterhof“ entstand im 18. Jahrhundert nahe dem Weiler Rittersmühle. Aus dieser Zeit ist nur noch die Stallscheuer erhalten. Die Familie Villeroy erwarb den Hof im 19. Jahrhundert und baute ihn zum Landgut aus.Stallgebäude und Wohnteil, nach 1846, Erweiterung in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts (Ensemblebestandteil)Wohnhaus, 19. Jahrhundert, Neubau 1922 (Ensemblebestandteil)Stallscheuer, 18. Jahrhundert, Erweiterung 1841 (Einzeldenkmal)Herrenhaus, um 1840 (Einzeldenkmal)Hangabstützungsmauer, Torpfeiler, Umgrenzungsmauer, 19./20. Jh. (Ensemblebestandteil)Außerhalb der Ortslage (nahe am Triebscheider Hof)WH10, WestwallbefestigungDer Bunker nahe am Triebscheider Hof wurde 1938 im Rahmen des Westwalls als Regelbau 23 („MG-Schartenstand mit Maulscharte“) errichtet.BlumenstraßeKath. PfarrhausDas Pfarrhaus wurde gemeinsam mit der Kirche 1928 von Wilhelm Schulte II. und Hubert Groß erbaut.EisenbahnstraßeEvangelische Kirche HasselDie evangelische Kirche in Hassel wurde 1908 von Ludwig Wagner-Speyer im Jugendstil erbaut. Die aufwändige Wandbemalung weist Einflüsse der Beuroner Kunstschule auf.100pxSchorrenburgstraße 26Kath. Kirche Herz JesuDie Kirche wurde 1928 von den Architekten Wilhelm Schulte II. und Hubert Groß erbaut. Über eine überdachte Brücke gelangt man vom Pfarrhaus zur Kirche Herz Jesu.100pxTriebscheiderhofWohnhaus1825 erwarb Friedrich Schuler aus Zweibrücken von der Familie Villeroy den Triebscheiderhof und erbaute das jetzige Herrenhaus. Mehrfach wechselte in der Folgezeit der Besitzer des Gutes, bis es 1832 an die Familie Wolf verkauft wurde, die es bis heute bewirtschaftet. Unter Denkmalschutz steht nur das Wohnhaus aus dem 18. Jahrhundert.100px
Oberwürzbach Lage Bezeichnung Beschreibung BildHauptstraße 81/83Grenzsteine HauptstraßeKath. Pfarrkirche Herz Jesu, 1922–23Die Kirche wurde 1922/23 nach Plänen der Architekten Wilhelm Schulte II. (Neustadt) und Forster erbaut. Die L-förmige Kirche mit Tonnengewölbe wurde nach Beseitigung von Kriegsschäden 1950/51 nach Plänen des Diözesanbaurats Wilhelm Schulte wesentlich erweitert, indem man an die westliche Längsseite des ursprünglichen Gebäudes einen Erweiterungsbau anfügte.100pxHauptstraße 87BauernhausErbaut 1822Hauptstraße 92Türsturz, 1789/1815Hauptstraße 94BauernhausDas Bauernhaus wurde 1827 erbaut und 1928 erweitert.Hauptstraße 96SchuleDie Schule wurde 1836-38 erbaut.Hauptstraße 133BauernhausErbaut 1765Rittersmühle 2MühlengehöftDas Mühlengehöft aus dem 18. Jahrhundert gab dem gleichnamigen Weiler seinen Namen.TalstraßeWaschhausDas Waschhaus ist eines der wenigen erhaltenen Waschhäuser, die früher die Dörfer der Region prägten. Der kleine Bau ist mit drei Arkaden auf einer Seite geöffnet und stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.100px
Rentrisch Lage Bezeichnung Beschreibung BildAm SpellensteinSpellensteinDer Menhir stammt aus der ausgehenden Jungsteinzeit und wurde wohl um 1800 v. Chr. aufgestellt. Er ist 5,05 m hoch und aus hartem Sandstein.100pxLottenhammer 21/23/25/27Verwaltungs- und WirtschaftsgebäudeDas Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäude des Rentrischer Eisenhammers entstand um 1760.Sebastian-Kurtz-Straße/Bris-sous-Forges-PlatzWH 337, WestwallbefestigungDer Bunker WH 337 ist ein kleiner Bunker der Westwallbefestigung und wurde 1937 erbaut. 100px
Rohrbach Lage Bezeichnung Beschreibung BildObere KaiserstraßeKath. Pfarrkirche St. Johannes BaptistDie katholische Kirche wurde 1891-95 nach Plänen des Architekten Karl August Barth mit Formen der Neuromanik erbaut. Die Kirche gliedert sich von Nord nach Süd in einen Turm mit Spitzhelm. Dem fünfachsigen Langhaus mit doppelten Rundbogenfenstern und einen fünfseitigen polygonalen Chor ist ein Turm mit Spitzhelm vorgelagert. Im Turm befindet sich das Eingangsportal zur Kirche.100pxObere Kaiserstraße 117Ehem. Kaiserliche Posthalterei, 1810, heute Wohn- und GeschäftshausDie Posthalterei entstand 1810 als Teil der Postlinie von Mainz nach Paris.
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