In der Liste der Baudenkmäler in Homburg sind alle Baudenkmäler der saarländischen Stadt Homburg und ihrer Ortsteile aufgelistet. Grundlage ist die Veröffentlichung der Landesdenkmalliste im Amtsblatt des Saarlandes vom 22. Dezember 2004, zuletzt mit Stand 9. August 2017 als Teildenkmalliste Stadt Homburg der Denkmalliste des Saarlandes.

Einöd Lage Bezeichnung Beschreibung Bild Audenkellerhofstraße Ensemble Audenkellerhof Das Ensemble besteht aus dem Wohnhaus und den Wirtschaftsgebäude des alten Gutshofs. Der älteste Teil des Hofes, das Wohnhaus, stammt aus dem letzten Viertel des 17. Jahrhunderts. Das Wirtschaftsgebäude mit Stall und einem Wohntrakt wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet und 1929 von Rudolf Krüger umgebaut. Krüger erbaute außerdem 1947 ein weiteres Wirtschaftsgebäude.Audenkellerhofstraße, Wirtschaftsgebäude, 1947 von Rudolf Krüger (Ensemblebestandteil)Audenkellerhofstraße, Wirtschaftsgebäude und Stall, Wohntrakt 1. Hälfte 19. Jh., Umbau 1929 von Rudolf Krüger (Ensemblebestandteil)Audenkellerhofstraße, Wohnhaus, 4. Viertel 17. Jh. (Einzeldenkmal) Bliesweg Ensemble Ortskern IngweilerIngweiler wurde erstmals 1180 in einer Schenkungsurkunde des Klosters Wörschweiler urkundlich erwähnt. Bis 1603 gehörte der Ort zur Grafschaft Nassau-Saarbrücken, dann kam er durch einen Tauschvertrag zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Unter Denkmalschutz stehen mehrere Wohnhäuser sowie eine Zehntscheune und die Friedhofsmauer aus dem 19. Jahrhundert.Bliesweg, Zehntscheune, 18. Jh. (Einzeldenkmal)Bliesweg, Friedhofsmauer des Friedhofs Ingweiler, 19. Jh. (Einzeldenkmal)Bliesweg 2, Bauernhaus, 19. Jh. (Ensemblebestandteil)Bliesweg 3, Wohnhaus mit Kellergebäude, 18. Jh. (Einzeldenkmal)Bliesweg 4, Wohnhaus, 17. Jh. (Einzeldenkmal)Bliesweg 7, Wohnhaus, 18. Jh. (Ensemblebestandteil)Am OhligbergEv. ChristuskircheDie Kirche wurde von 1958 bis 1960 nach Entwürfen der Architekten Otto Stahl und Richard Hummel ausgeführt. Die Saalkirche wurde in rotbraunem Sandstein erbaut. An der Vorderseite ist das Gebäude leicht abgerundet. Beide Längsseiten werden von Oberlichtern aus bleiverglasten Betonfenstern belichtet. Der Turm steht hinter der Kirche auf quadratischem Grundriss und nimmt die Betonelemente der Oberlichter des Kirchenschiffs an den Schallfenstern auf.100pxAm Schwedenhof 4Schwedenhof, Hofanlage, Umbauten des 19. und 20. Jh.Das landwirtschaftliche Gut wurde 1723 von dem schwedischen Baumeister Jonas Erikson Sundahl im Auftrag des schwedischen Königs Karl XII. errichtet, um für die Obristenwitwe Karolina de la Brier als inoffizielle Sachwalterin für das Herzogtum Zweibrücken ein Domizil zu bauen. Der L-förmige Komplex besteht aus Wohngebäuden und Wirtschaftsgebäude und wurde im Barockstil erbaut.HauptstraßeEv. PfarrkircheDas Kirchengebäude entstand in den Jahren 1752/53 als Erweiterung einer früheren Kapelle. 1808 wurde die Kirche erweitert, 1868 umgebaut: Der Saalbau erhielt zur Straßenseite nach Süden einen Schaufassade mit Stufengiebel, davor wurde tieferliegend ein Turm aus roten Ziegeln erbaut. Die Fenster wurden dabei gotisiert und eisernes Maßwerk eingebaut.100pxHauptstraße 49Bauernhaus18. JahrhundertHauptstraße 53Bauernhaus1. Hälfte 19. JahrhundertHauptstraße 64Wohnhaus,Erbaut 1782, Erneuerung 1909Hauptstraße 66Portal18. JahrhundertHomburger Straße 38„Edelhof“, Gutshof, heute Römermuseum SchwarzenackerDer Edelhof wurde wie der schräg gegenüberliegende Schwedenhof 1722 von Jonas Erikson Sundahl erbaut. Das Haus über annähernd quadratischem Grundriss ist mit einem Mansardwalmdach gedeckt. Die Straßenseite des zweigeschossigen Putzbaus besitzt fünf Fensterachsen mit Segmentbögen und drei Gauben, die Seiten je drei Achsen und vier Gauben.100pxIm WieschenSchule1930/31 erbaut100pxKandelgrundstraße 1Wohnhaus1736MarienstraßeGlocke der kath. Filialkirche Einöd-SchwarzenackerDie Glocken der modernen Filialkirche Mariä Geburt wurden 1756 von Christoph Klein gegossen.MarienstraßeKath Filialkirche Mariä GeburtDie Kirche wurde in den Jahren 1960 bis 1962 nach Plänen von W. Focht, Regbaum und G. Helfrich erbaut. Der Baukörper ist quaderförmig mit einem niedrigeren umlaufenden Gang. Abseits des eigentlichen Kirchenbaus steht der hochgestreckte pyramidenförmige Glockenturm. Das Innere der Kirche wird von vielen, unregelmäßig verteilten quadratischen Fensterchen belichtet.100px

Homburg-Mitte