In der Liste der Baudenkmäler in Mandelbachtal sind alle Baudenkmäler der saarländischen Gemeinde Mandelbachtal und ihrer Ortsteile aufgelistet. Grundlage ist die Veröffentlichung der Landesdenkmalliste im Amtsblatt des Saarlandes vom 22. Dezember 2004 und die aktuelle Teildenkmalliste des Saarpfalz-Kreises in der Fassung vom 9. August 2017.

Bebelsheim Lage Bezeichnung Beschreibung BildAlter Gräfinthaler WegWegekreuz1767Auf BrudermannsfeldWegekreuzVon der einstigen Eremitenklause ist nur ein Wegekreuz aus dem Jahr 1695 erhalten. Auf einem rechteckigen breiten Sockel mit kaum noch lesbarer Inschrift ruht ein Kruzifix in dessen unterem Teil eine Szene mit der Beweinung Christi.100pxKaiserstraße 1Bauernhofum 1940Kaiserstraße 3Bauernhofum 1940Kaiserstraße 56sog. „Rotes Kreuz“, Wegekreuz18. JahrhundertKaiserstraße 56Wegekreuz18. JahrhundertMargarethenstraßeKath. Kirche St. Margaretha mit AusstattungVon der ursprünglichen Kirche aus dem 12. Jahrhundert ist nur der Rundturm aus verputztem Bruchsteinmauerwerk erhalten. Anstelle des romanischen Langhauses wurde 1737 ein Neubau an der Westseite des Turmes errichtet und 1831 erweitert. Die barocke Saalkirche mit dreiseitigem Schluss und Walmdach besitzt einen Hoch- und einen Seitenaltar aus dem 18. Jahrhundert.100px

Bliesmengen-Bolchen Lage Bezeichnung Beschreibung Bild Gräfinthal Ensemble Kloster Gräfinthal Das Kloster Gräfinthal entstand Mitte des 13. Jahrhunderts als Stiftung von Gräfin Elisabeth von Blieskastel zur Betreuung der Wallfahrt zu Unsere Liebe Frau mit den Pfeilen. Nach der Auflösung des Wilhelmitenklosters im Jahr 1785 verfielen die Klosteranlagen zunehmend, die wertvolle Innenausstattung wurde auf Kirchen in der Region verteilt. Seit Beginn der 1980er-Jahre bemüht sich die Diözese Speyer um eine Wiederbelebung des Klosters und saniert die Gebäude.Gräfinthal, Bildstock, 16./17. Jh. (Einzeldenkmal)100pxGräfinthal, Brunnen (Ensemblebestandteil): Der Laufbrunnen aus Sandstein besteht aus einem langgezogenen Becken und einer senkrechten Säule. Über einem Sockel thront ein Schaft mit Wasserablauf, darüber ein weitauskragender Sockel mit einem barocken Zapfen. Der Brunnen stammt aus dem 18. Jahrhundert.100pxGräfinthal 3, Hoftor Gasthaus „Klosterschenke“, 1733 (Einzeldenkmal): Zwischen Hofhaus und Klosterschenke verläuft eine alte Mauer mit Rundbogentor aus dem Jahr 1733. Das hölzerne Tor wird von einem Sandsteinlaibung eingefasst, deren Keilstein betont ist und ein Gesicht trägt. Die Mauer wird von einer Ziegelbedeckung abgeschlossen.100pxGräfinthal 4, sog. Hofhaus, Wohnhaus, 1732 (Einzeldenkmal): Der zweigeschossige Putzbau über annähernd quadratischem Grundriss wurde 1732 erbaut. Das einfache Portal ist mit Sandstein umrahmt und hat im Abschlussfeld ein Oberlicht. Das Gebäude wird von einem Mansardwalmdach abgeschlossen. Gräfinthal 6, Gaststätte „Gräfinthaler Hof“ (Einzeldenkmal): Das ehemalige Kelter- und Gesindehaus mit Gewölbekeller wurde um 1710/20 erbaut. Der traufständige Putzbau mit zwei Geschossen besitzt ein geschwungenes Krüppelwalmdach. In der Mitte der fünf Fensterachsen befindet sich im Erdgeschoss das Eingangsportal mit profilierter Laibung und gerader Verdachung. Die Fenster werden von Sandsteinlaibungen mit betonten Sohlbänken umlaufen.100pxGräfinthal 7, Klosterpforte, Terrassengarten, Umfassungsmauer, 18. Jh., Wohnhaus weitgehender Neubau (Ensemblebestandteil) Der terrassierte Garten wird zu den Straßenseiten von einer mächtigen Mauer umschlossen. Die Klosterpforte aus Sandstein wird von Pilastern gerahmt und besitzt einen deutlich betonten Keilstein über der Tür. Über einem schmalen profilierten Gesims befindet sich ein Dreiecksgiebel mit profilierter Rahmung in dessen Feld sich die Jahreszahl 1714 und dazwischen ein Wappen befindet. Das Wohnhaus der Mönche ist weitgehend ein Neubau aus dem Jahr 1969.100pxGräfinthal 8, Terrassengarten und Umfassungsmauer östl. der ehem. Konventgebäude (Ensemblebestandteil): Auch der Terrassengarten und die Umfassungsmauer östlich des Konventgebäudes stehen unter Denkmalschutz. Der Garten gehörte zu den wenigen Lagen, in denen im Südsaarland früher Weinanbau betrieben wurde. Die Mauern stammen aus dem 18. Jahrhundert.100pxGräfinthal 8, Konventgebäude, Ruine mit Gewölbekeller (Einzeldenkmal): Das ehemalige Konventgebäude ist heute nur noch als Ruine erhalten. Es wurde 1714 von Jonas Erikson Sundahl erbaut.Gräfinthal 8, Ruine der Klosterkirche (Einzeldenkmal): Die Klosterkirche wurde 1719 von dem aus Schweden stammenden Zweibrücker Baumeister Jonas Erikson Sundahl errichtet. Von dem ehemaligen Langhaus sind nur die Umfassungsmauern erhalten. Auf der Westseite ist noch ein rundbogiges Portal mit kräftiger Pilasterordnung erhalten. An der Nordseite ist außen noch ein spätromanisches Portal mit Rosette im Giebelfeld sichtbar, das aber zugemauert wurde. Der ehemalige polygonale Chor wurde 1809 von dem Architekten J. B. Matthieu zur oktogonalen Kapelle umgebaut. Der gestreckte Bau mit Satteldach und Reiter war ursprünglich reichhaltig ausgestattet. Der heutige Altar ist ein aus Rokoko und neubarocken Teilen zusammengestellter Altar.100pxGräfinthal 9, Brauhaus, 1723, Umbau 19. Jh. (Einzeldenkmal)Gräfinthal 10, Pferdeschwemme, 18./19. Jh. (Ensemblebestandteil)Gräfinthal 11, Taubenhaus (Einzeldenkmal): Das Taubenhaus aus dem Jahr 1766 ist ein barock ausgeführter Bau auf vier hohen Säulen im ehemaligen Klosterbezirk.100pxGräfinthal 11, Anwesen Sehn, Scheune, 1709, Umbau zum Bauernhaus 19. Jh. (Ensemblebestandteil)Außerhalb der OrtslageBurg Mengen, Ruine der Wasserburg (Einzeldenkmal)Die im 12. Jahrhundert gegründete Wasserburg wurde wohl um 1289 erbaut und erstmals 1294 erwähnt. 1362 wurde die Festung in der Bliesaue durch die Herren von Bitsch zerstört, einige Jahre später wieder aufgebaut und war im 17. Jahrhundert im Besitz der Familie von der Leyen. Heute sind nur noch wenige Mauerreste sichtbar.100pxBliestalstraßeHochaltar der kath. Pfarrkirche St. PaulusDer Hochaltar der aus den 1960er-Jahren stammenden Kirche St. Paulus wurde um 1734 von Johann Martersteck erschaffen. Der Hochaltar gilt als gelungenes Beispiel barocker Altäre. Er stammt aus der Klosterkirche Gräfinthal und wurde 1785 nach Bliesmengen verbracht.100pxBliestalstraße 29BauernhausBlieswegWegekreuz18. JahrhundertGräfinthalWegekreuz, 17591759Im Oberen MengenKath. Kirche St. Petrus in Ketten mit Ausstattung, FriedhofskapelleDie ältesten Teile der Kirche stammen von einem Bau aus dem 14. Jahrhundert und finden sich in den beiden Untergeschossen des Turmes. Die heutige Friedhofskapelle diente bis in die 1960er-Jahre als Gotteshaus der örtlichen Kirchengemeinde. Erbaut wurde sie 1752 und 1866 nach Norden erweitert. Das Portal befindet sich im gedrungenen Turm auf quadratischem Grundriss.100pxIm Oberen Mengen 5Alte SchuleDie ehemalige Schule ist ein langgezogener traufständiger Sandsteinbau mit zwei Geschossen. Erbaut wurde er im 19. Jahrhundert. Das Gebäude dient heute als Wohn- und Geschäftshaus.

Erfweiler-Ehlingen Lage Bezeichnung Beschreibung BildAuf dem Hüwel 15Wegekreuz1778100pxBallweilerstraße 6Bauernhaus, Umfassungsmauer mit Gewölbekeller und Hühnerstall1850Ballweilerstraße 11sog. Schusterhaus, Wohnhaus1729Rubenheimerstraße 49Bauernhaus um 1870Rubenheimerstraße 52BauernhofErbaut 1816100pxStraße am RömerturmKath. Kirche St. MauritiusVon der romanischen Kirche ist nur noch der sich leicht nach oben verjüngende Rundturm erhalten. Der rechteckige Chor mit Kreuzrippengewölbe stammt aus dem 14. Jahrhundert. 1824 wurde auf der Südseite ein Langhaus angebaut, das aber schon 1904 durch einen neugotischen Neubau ersetzt wurde. Der Saalbau mit offenem Dachstuhl wird über den in die Fassade integrierten Rechteckturm betreten. Äußerlich wird die Kirche von gotisierten Fenstern und Portal bestimmt. Der Bruchsteinbau wird durch Sandstein-Ortquader an Mauerwerk und Strebepfeilern geschmückt.100pxStraße am Römerturm 7Alte SchuleDer giebelständige, zweigeschossige Sandsteinbau wurde 1878/79 mit klassizistischen Elementen erbaut. Erd- und Obergeschoss sind durch ein Gesims getrennt, ebenso wie Obergeschoss und Giebel. Die sechs Fenster des Obergeschosses sind durch Pilaster gerahmt, die unten von einem Sohlbankgesims getragen werden und mit einem breiten Architrav mit Gesims abschließen.100pxStraße am Römerturm 19Tagelöhnerhaus, 19. Jh. (Einzeldenkmal)

Habkirchen Lage Bezeichnung Beschreibung BildBlieskasteler StraßeAlte Bliesbrücke zwischen Habkirchen und FrauenbergBereits im 16. Jahrhundert soll es in Habkirchen eine steinerne Brücke gegeben haben. 1760 ließen die Grafen von der Leyen nach langwierigen Verhandlungen mit der Verwaltung des französischen Königreiches eine steinerne Brücke zwischen Habkirchen und Frauenberg erbauen. Französische Revolutionstruppen sprengten die Brücke 1792, 1832/33 wurde sie wieder aufgebaut. 1939 sprengten französische Truppen während des Zweiten Weltkriegs das Bauwerk erneut. Von der alten Konstruktion sind nur noch ein Bogen und ein Widerlager erhalten.Prälat-Roth-StraßeGrabsteine auf dem Kirchhof18. JahrhundertPrälat-Roth-StraßeWegekreuz an der kath. AnnakapelleDas Wegekreuz aus Sandstein stammt aus dem Jahr 1811. Es steht auf einem breiten Sockel mit auskragendem Gesims. Das eigentliche Kruzifix wird von einem Sockel und Schaft mit Figur getragen.100pxPrälat-Roth-StraßeSkulpturen in der kath. Annakapelle Im modernen Hochaltar stehen Figuren der hl. Anna und Maria aus dem 18. Jahrhundert und eine Figur des hl. Rudolph mit Ketten aus dem 15. Jahrhundert.100pxPrälat-Roth-StraßeKath. Pfarrkirche St. Martin mit AusstattungVon der ursprünglichen Kirche aus dem 12. Jahrhundert ist nur der ehemalige Chorturm mit Satteldach erhalten. Aus dem 15. Jahrhundert ist im Turmuntergeschoss ein Sakramentshäuschen erhalten. Der schlichte barocke Saalbau mit drei Fensterachsen wurde 1785 erbaut. Er besitzt als Verzierung einzig ein Traufgesims aus Sandstein sowie eine Ortquaderung und einen Sandsteinsockel. Das aufwendig gestaltete Portal mit Blendarkatur trägt im Giebelfeld eine Szene aus dem Leben des hl. Martin.100pxZweibrücker Straße 3Sommersitz Leon JaunezDer Sommersitz des „Tonwarenfabrikanten“ Leon Jaunez aus Saargemünd besteht aus einem Wohnhaus mit drei Wirtschaftsgebäuden, die von einer Mauer umfasst werden. Erbaut wurde die Villa 1876. Der zweigeschossige Putzbau besitzt einen weit vorspringenden Eckrisaliten mit zwei Achsen und Giebelgesims. Das restliche Gebäude besitzt drei Achsen.100pxZweibrücker Straße 6Bildstock, 1664 (Einzeldenkmal)Das Kreuz stand ursprünglich auf der gegenüberliegenden Straßenseite, wurde aber im Zweiten Weltkrieg zerstört. Nach seiner Restaurierung fand es den jetzigen Platz. Das ohne Sockel 1,90 Meter hohe Kreuz ist das älteste in Mandelbachtal. Außergewöhnlich ist, das anstelle des Kruzifixes auf allen Kreuzbalken eine zusammenhängende Inschrift eingeschlagen ist, die heute allerdings nicht mehr vollständig zu entziffern ist: „ANNO / 1667 / CREVZ / AVF / GERICHT ZVR EHRE GOTTES / DURCH KILIAN BRAUN … ZV HAPKIRCHEN UND SEINER HAUSFRVW / MARIA AGNES EN.GT / G... / S... / W...“. Selten ist auch die Darstellung von Christus als Schmerzensmann in einer Nische des Kreuzschaftes. Sie ist allerdings erst im letzten Jahrhundert geschaffen worden; Pfarrer Karl Engesser gab 1935 dem Blieskasteler Bildhauer Karl Riemann den Auftrag dazu. Vorher hat wohl eine kleine Statue, vermutlich eine Madonna, in der Nische gestanden. Auf dem Medaillon des hohen Aufbaus befand sich ehemals ein Medaillon mit der Inschrift „MEIN JESUS BARM-/HERZIG-/KEIT“ 100px

Heckendalheim Lage Bezeichnung Beschreibung BildSt. Ingberter Straße 64Wegekreuz1743

Ommersheim