mini|Ortsansicht von Hieflau mini|Hieflau Kirchbichl, von Schafböndl aus mini|Hieflau, Hochofen in Betrieb, 1912 Hieflau ist ein Teil der steirischen Gemeinde Landl (Bezirk Liezen) und war bis Ende 2014 eine eigene Gemeinde mit 730 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Leoben. Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark ist sie seit 2015 als Teil der Gemeinde Landl auch mit den ehemaligen Gemeinden Palfau und Gams bei Hieflau zusammengeschlossen.Steiermärkische Gemeindestrukturreform. Grundlage dafür ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz (StGsrG).§ 4 Absatz 2 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. . S. 4. Die Grenzen der Bezirke Liezen und Leoben wurden so geändert, dass nunmehr auch Hieflau im Bezirk Liezen liegt.Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 10. Juli 2014, mit der die Steiermärkische Bezirkshauptmannschaftenverordnung geändert wird. Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 10. September 2014. Nr. 99 Jahrgang 2014. .
Lage Der Ort liegt am Ostende des Gesäuses an der Mündung des Erzbaches in die Enns. Die Ortschaft liegt auf einer Seehöhe von 503 m.
Unweit der Ortschaft befindet sich das Wassermannsloch, dessen Höhlensystem auf mehr als 1000 m Länge vermessen wurde.
Gliederung der ehemaligen Gemeinde Bis 2014 bestand Hieflau als eigenständige Gemeinde, das Gemeindegebiet umfasste folgende zwei Katastralgemeinden und gleichnamigen Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011): Hieflau (685) Jassingau (92)
Ehemalige Nachbargemeinden
Einwohnerentwicklung der ehemaligen Gemeinde Daten laut Statistik Austria Ein Blick auf die Gemeinde Hieflau Statistik Austria, abgerufen am 24. September 2018 (PDF; 35 kB)
Verkehr Hieflau liegt an der Rudolfsbahn, diese wird allerdings momentan nur von zwei Zugpaaren am Wochenende bedient. Außerdem endet in Hieflau die Erzbergbahn, die von Leoben über den Präbichl und Eisenerz bis hierher führt. Der Personenverkehr von Hieflau nach Eisenerz ist komplett eingestellt. Der Hieflauer Verschiebebahnhof (an der Strecke Hieflau–Eisenerz) dient nur mehr der Holzverladung und als Kreuzungsbahnhof der täglich acht nach Eisenerz verkehrenden Erzzüge. Das Heizhaus (Rundlokschuppen) wurde mit Einstellung des Dampfbetriebes abgetragen.
Im Bahnhofsbereich von Hieflau ereignete sich am 8. Februar 1924 das Lawinenunglück von Hieflau.
Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|Pfarrkirche Hieflau mini|Hieflauer Rechen
Katholische Pfarrkirche Hieflau hl. Johannes der Täufer Kapelle Wandau und Soldatenfriedhof Wandau Hieflauer Rechen
Persönlichkeiten Ehrenbürger 2010: Subhi Mubarak, Arzt Söhne und Töchter der Gemeinde Walter Almberger (* 1933), Bergsteiger Odo Wöhry (* 1956), Politiker (ÖVP)
Literatur Josef Hasitschka: Chronik von Hieflau. Eigenverlag Gemeinde Hieflau, Hieflau 2014 online
Weblinks
Steiermark360, 360°-Panorama Hieflau (Luftaufnahme) Hieflau im Austria-Forum
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Landl) Kategorie:Ehemalige Gemeinde in der Steiermark Kategorie:Ennstaler Alpen Kategorie:Ort an der Enns Kategorie:Ort im Bezirk Liezen Kategorie:Katastralgemeinde im Bezirk Liezen Kategorie:Gemeindeauflösung 2014