In der Liste der Baudenkmäler in Wallerfangen sind alle Baudenkmäler der saarländischen Gemeinde Wallerfangen nach ihren Ortsteilen aufgelistet. Grundlage ist die Veröffentlichung der Landesdenkmalliste im Amtsblatt des Saarlandes vom 22. Dezember 2004 und die aktuelle Teildenkmalliste des Landkreises Saarlouis in der Fassung vom 9. August 2017.

Bedersdorf Lage Bezeichnung Beschreibung BildMargarethenstraßeKatholische Kirche St. MargarethaDer schlichte Saalbau wurde 1732 erbaut und 1776 erweitert. Hinter dem Langhaus steht ein Turm mit romanischen Elementen, er stammt aber vom Anfang des 19. Jahrhunderts. Das Langhaus mit Eckquaderung besitzt 4 Fensterachsen mit Rundbogenfenstern. Der eingezogene Chor besitzt eine Fensterachse. Das barocke Portal mit Pilasterrahmung wird von einem Gebälk mit Rundbogen abgeschlossen. Darüber sitzt ein Kreuz. Die Ausmalung der Kirche stammt aus dem Jahr 1954.100pxMargarethenstraßeKreuzkapelle, Kriegergedächtniskapelle, WegekreuzDie kleine Kapelle ist ein offener Bau mit kleinem Satteldach. Man betritt die Kapelle über einen Rundbogen. Im Inneren steht ein kleiner Altar mit Kreuzigungsgruppe. Sie wurde Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut und nach dem Zweiten Weltkrieg zur Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft umgebaut.

Düren Lage Bezeichnung Beschreibung BildBrunnenstraße 2Borrenhaus (Brunnenhaus)Das Wohnhaus stammt aus der Zeit um 1810/20SchlossstraßeSchlosskapelle Unsere Liebe Frau von LourdesDie Liebfrauenkirche ist ein Neubau aus den Jahren 1884 bis 1886 und wurde nach Entwürfen von Carl Friedrich Müller errichtet. Die kleine Saalkirche wurde im neugotischen Stil errichtet und besitzt zwei Fensterachsen. Das Portal mit Spitzbogen sitzt unter einer kleinen Fensterrose. Darüber sitzt ein Giebelreiter mit Glocke. Das Innere wird von zwei Jochen mit Kreuzrippengewölben untergliedert. Der Chor mit geradem Abschluss besitzt ebenfalls ein Kreuzrippengewölbe und nimmt einen neugotischen Hochaltar auf. Die Ausmalung der Kirche stammt aus dem Jahr 1955.100pxSchlossstraße 22 (nach)Wegekreuz, KriegerdenkmalDas Wegekreuz stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.Schlossstraße 31Schloss mit Wirtschaftsgebäuden und UmfassungsmauernDer siebenachsige Putzbau mit Mansarddach wurde um 1760 von Johann Baptist de Bely für Claude Ignace de Bely erbaut. In der mittleren Achse des Barockgebäudes befindet sich das Portal mit Freitreppe. Unter Denkmalschutz stehen auch die hohe Umfassungsmauer aus Bruchsteinen und die Wirtschaftsgebäude. Der Baukörper erhebt sich über einem schmalen Sockel. Die Fassade wird von Geschossgesimsen und Ecklisenen gegliedert. Segmentbogenfenster mit betontem Schlussstein bilden die Fensterachsen. Das Portal besitzt ein Oberlicht mit flachem Rundbogen.

Gisingen Lage Bezeichnung Beschreibung BildZum Scheidberg 9BauernhausErbaut um 1730Zum Scheidberg 11Bauernhaus (heute „Haus Saargau“)Das Lothringerhaus wurde 1730 als typisches Bauernhaus der Region erbaut. Es ist ein klassisches Einhaus mit Wohntrakt, Scheune und Stall. Über dem zweiten Geschoss befindet sich ein Drempelgeschoss mit kleinen Fenstern. Das Haus ist heute Sitz des Lothringischen Bauernmuseums.100pxZum Scheidberg 30BauernhausErbaut im 18. Jahrhundert, umgebaut im 19. JahrhundertZum Scheidberg 32BauernhausErbaut im 18. Jahrhundert

Ihn Lage Bezeichnung Beschreibung BildAm HirnbergWegekreuzErrichtet 1838Am HohbergKatholische Kirche St. HubertusÄltester Teil der Kirche ist der romanische oder gotische Turm, der 1616 restauriert wurde. Das Langhaus stammt aus der Zeit 1726 bis 1732 und wurde 1836 verlängert. Die Saalkirche besitzt einen Rechteckchor. Die flache Decke mit Gemälde und Stuckelementen wird auf den Langseiten von Hohlkehlen getragen. Die Kirche ist reich ausgestattet mit Gemälde und Figuren, sowie Barockaltären und einer barocken Kanzel.100pxRammelfangerstraße, MühlenwegWegekreuzErrichtet 1719, erneuert 1854 RothwegWegekreuzErrichtet 1719, erneuert 1838, eingeweiht 1839WeinbachstraßeWegekreuzErrichtet im 18. Jahrhundert, 1918 umgestaltetZum Hatzenbüsch 3BauernhausErbaut 1804Zum Hatzenbüsch 3 (gegenüber)WegekreuzErbaut 1716, 1818 umgestaltetZum Hatzenbüsch 19Bauernhaus mit Tonnengewölbe im KellerhausDas Bauernhaus wurde im 18. Jahrhundert erbaut und in den Jahren 1920/40 umgebaut.Zum Hatzenbüsch 21WohnstallhausErbaut im 18. Jahrhundert

Ittersdorf Lage Bezeichnung Beschreibung BildSaarlouiser StraßeKatholische Kirche St. MartinVon dem ursprünglichen Kirchenbau aus dem ersten Viertel des 18. Jahrhunderts ist nur ein Joch des Schiffes und der Ostturm erhalten. Das heutige Gebäude wurde 1927/28 nach Plänen des Trierer Architekten Peter Marx erbaut. Die Pseudobasilika wird im Mittelschiff von einem Tonnengewölbe mit Netzstruktur überspannt, genauso wie der Rechteckchor mit Apsis, in der ein Hochaltar Platz findet. Auffällig ist das Portal mit Zwerchhaus, das den Giebel des Langhauses bildet. Hier sind drei schlichte sandsteingerahmte Portale nebeneinander gelegt, deren halbrundes Oberlicht deutlich kürzer ist als die Breite der Türen. 100pxSaarlouiser Straße 1Bürgermeisterei, Wohn- und SchulhausErbaut 1882Saarlouiser Straße 68BauernhausErbaut im 18. Jahrhundert, um 1850 erbaut.Saarlouiser Straße 93 (bei)WegekreuzErrichtet 1838Villinger StraßeWegekreuzErrichtet 1870/80

Leidingen Lage Bezeichnung Beschreibung BildKirchenstraßeKatholische Kirche St. RemigiusÄltester Teil der Kirche ist der Turm, dessen unterer Teil aus dem Jahr 1530 stammt und im Erdgeschoss ein Kreuzrippengewölbe zeigt. Der Sallbau stammt aus dem Jahr 1742. Im gleichen Jahr erhielt der Turm auch seine heutige Haube. Auf der Giebelseite schlichtes Barockportal, darüber drei Rundbogenfenster und eine kleine Fensterrose. Auf der gegenüberliegenden Stirnseite angebauter Chor mit dreiseitigem Schluss. Auf den Langseiten geht die flache Decke über eine Hohlkehle in die Wände mit drei Achsen über. Die Wände des Chorraums und der Fußboden sind mit farbige Fliesen gestaltet.100px

Oberlimberg Lage Bezeichnung Beschreibung BildDorfstraße 4MeierhofDer zweigeschossige, traufständige Putzbau wurde im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts erbaut und zeigt noch barocke Elemente. Die 15 Fensterachsen sind in der dritten und letzten Achse durch ein Rundbogentor mit darüberliegendem Rundfenster unterbrochen. In der zwölften Achse befindet sich die Eingangstür mit profilierter Rahmung und gerader Verdachung mit einem Kreuz in einem rechteckigen Feld. 100px

Rammelfangen Lage Bezeichnung Beschreibung BildLandstraße 4Schloss Rammelfangen, Herrenhaus mit Wirtschaftsgebäuden, UmfassungsmauerDas Herrenhaus ist ein einfacher Putzbau mit fünf Achsen mit hochrechteckigen Fenstern. Im Obergeschoss gliedern ein Sohlbankgesims unter den Fenstern und ein Geschossgesims darüber die Fassade. Das Haus wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut und 1857 neu gestaltet. Die Umfassungsmauer wird von einem Tor mit Pilastern und gesprengtem Giebel unterbrochen.WeingartstraßeWaschbrunnen, um 1850 (Einzeldenkmal)Der Waschbrunnen wurde um 1850 erbaut und wird aus einer eigenen Quelle gespeist. Der schlichte Bau wird im Inneren von einem Tonnengewölbe aus Sandstein überwölbt.Weingartstraße 12Hauskapelle St. HubertusErbaut 1736Weingartstraße 12 (bei)Kapelle mit KreuzigungsgruppeDie Kapelle wurde 1854 erbaut, die Kreuzigungsgruppe stammt aus dem 18. Jahrhundert.

St. Barbara Lage Bezeichnung Beschreibung BildSchlossbergstraßeEmilianus-StollenDer Emilianus-Stollen ist Teil eines römischen Kupferbergwerks am Steilhang des Saargaus und stammt aus dem 2./3. Jahrhundert n. Chr. Das gewonnene Kupfer diente wahrscheinlich der Herstellung von Wallerfanger Blau. Das Bergwerk besteht aus einem unteren und einem oberen Stollen, die durch Schächte verbunden sind.100px

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