mini|280px|Gil Gerard mini|280px|Erin Gray Buck Rogers ist eine US-amerikanische Science-Fiction-Serie, basierend auf den Buck Rogers-Comicstrips von Philip Francis Nowlan und Richard Calkins, die zwischen 1979 und 1981 in den Universal Studios und in zwei Staffeln entstand.

Handlung Der Astronaut Captain William ‚Buck‘ Rogers wird im Pilotfilm bei einem Unfall mit seinem Shuttle Ranger 3 eingefroren. 500 Jahre treibt er im All, bis er im Jahr 2491 von einem Raumschiff des Draconianischen Imperiums gefunden und aufgetaut wird. Er darf zur Erde zurückkehren, wird aber ohne sein Wissen dazu benutzt herauszufinden, wie man die Verteidigungslinien der Erde durchbrechen kann. Auf der Erde wird er zunächst für einen draconianischen Spion gehalten, kann aber das Erd-Direktorat von seiner Unschuld überzeugen und kämpft mit den irdischen Truppen erfolgreich gegen die Draconier. Begleitet wird Buck stets von dem Roboter ‚Twiki‘. Dieser trägt meist Dr. Theopolis umher, eine KI von übermenschlicher Intelligenz in einem runden durchsichtigen Gehäuse. In der ersten Staffel hilft er der Pilotin Wilma Deering, die Erde vor Gefahren zu beschützen. In der zweiten Staffel werden die beiden, zusammen mit ihrem neuen Gefährten Hawk, auf das Raumschiff Searcher versetzt.

Ausstrahlung Der Pilotfilm zur Serie wurde zunächst ab März 1979 in den US-Kinos aufgeführt, da gerade in den USA ein Science-Fiction-Boom, ausgelöst durch den ersten Star-Wars-Spielfilm Krieg der Sterne, vorherrschte. Die Kinoadaption des Kampfstern Galactica-Pilotfilms (auch eine Larson-Produktion) war in den Kinos ebenso sehr erfolgreich. Die Serie selbst ging im US-Fernsehen ab September 1979 auf Sendung. Doch wie bei Kampfstern Galactica gingen die Einschaltquoten mit der Zeit zurück, sodass bei beiden Serien zwischen den Staffeln die Konzeption überarbeitet wurde. Erst im Frühjahr 1981 begann man mit der Ausstrahlung der zweiten Staffel. Auch hier blieben die Quoten hinter den Erwartungen zurück, sodass die Serie schon nach acht Folgen aus dem Programm genommen wurde.

Auch in Deutschland wurde zunächst der Pilotfilm im Juli 1979 in die bundesdeutschen Kinos gebracht und ab 1982 mehrfach in der ARD und in den Dritten Programmen wiederholt. Der damals junge Privatsender Sat.1 begann am 25. Mai 1985 mit der Ausstrahlung von 13 ausgewählten Folgen, die 1986 dort wiederholt wurden. Ab dem 3. Juni 1989 zeigte der deutsche Privatsender RTLplus die komplette Serie, welche 1990 und 1991 erneut zu sehen war. Man griff dabei allerdings auf andere Synchronsprecher zurück, sodass die Sprecher im Lauf der Serie nun wechseln. Seit dem Jahr 2000 wurde die Serie mehrfach bei verschiedenen Pay-TV-Programmen und auch im frei empfangbaren Fernsehen gezeigt.

Episodenliste Staffel 1

Staffel 2

Veröffentlichungen 2008 erschien die Serie in Deutschland auf DVD in zwei Sets mit neun bzw. fünf Discs. Man griff dafür auf das deutsche TV-Material zurück. 2015 wurde diese Fassung erneut aufgelegt; wiederum in Standardauflösung allerdings nun in Boxen mit jeweils nur zwei Blu-ray-Discs (SD on Blu-ray). 2017 erschien dann die vollständige Serie in einer Blu-ray-Box in HD. Für einige Episoden wurden auch alternative Schnittfassungen angeboten.

Seit Juli 2013 ist die Kinofassung als DVD mit deutscher und englischer Tonspur erhältlich. Bis dahin war sie nur als VHS verfügbar.

In Großbritannien sind beide Staffeln von Buck Rogers – mit insgesamt 37 Episoden – auf VHS, DVD und Blu-ray erschienen.

Verschiedenes Erstmals wurde Buck Rogers 1939 als 12-teiliges Matinee-Serial verfilmt. Die Laufzeit je Episode betrug etwa 20 Minuten. Hier spielte Buster Crabbe, der schon als Flash Gordon zu sehen war, die Rolle des Buck. Dieses Serial wurde auch schon einige Male in Deutschland in den Dritten Programmen ausgestrahlt. Crabbe hatte auch einen Cameo-Auftritt in der Folge „Vistula – Die tödliche Bedrohung“, wo sein Rollenname „Brigadier Gordon“ war. Eine weitere US-amerikanische Fernsehserie entstand ab 1950 mit Kem Dibbs in der Hauptrolle. Ab 1951 wurde Dibbs von Robert Pastane ersetzt. Die Aufnahmen dieser zweiten Serie gelten heute als verschollen.

Einige bekannte Darsteller hatten in der Serie Gastauftritte. Unter ihnen Jack Palance (Vistula – Die tödliche Bedrohung) und Jamie Lee Curtis (Ein tödliches Wagnis).

Medien Neben einer Taschenbuch-Romanreihe beim Luebbe-Verlag und auch bei Goldmann, waren auch Computerspiele zur Serie erhältlich. In Deutschland veröffentlichte der Condor Verlag Comics zur TV-Serie in den „Die Superhelden“ Taschenbüchern 11 bis 14 sowie im „UFO“ Taschenbuch 4.

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Einzelnachweise

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