ist eine Stadt im auf der Nordinsel von Neuseeland. Die Stadt ist Sitz des .

Namensherkunft Der Name der Stadt wird auf eine Begebenheit zurückgeführt, als der örtliche - im Sterben lag und mit seinen letzten Worten um „“ für Schatten vor der Sonne bat. In der Sprache der bedeutet „“ so viel wie „etwas schützendes vor der Sonne“ (heute Schirm) und „“ steht für „groß“.

Geographie Die Stadt befindet sich rund 44 km westlich des und rund 52 km nordwestlich des Vulkans am Oberlauf des .

Geschichte Die Gegend um den Zusammenfluss von mit dem war bereits unter den ein bevorzugtes und wichtiges Siedlungsgebiet und für (weiße Einwanderer) später ein günstig gelegener Knotenpunkt um Handel treiben zu können. So war 1874 der ersten europäischen Siedler, der an dem Ort des späteren einen Handelsposten errichtete. Ihm zu Ehren wurde eine Straße, die , nach ihm benannt.

Nach dem formalen Ende der Neuseelandkriege im Jahr 1881 machte es die britische Krone möglich in der Gegend um Land zu kaufen und so fanden zwischen den frühen 1880er Jahre und den 1890er Jahren die meisten Landverkäufe statt. 1906 wurde zu einer hochgestuft und mit dem Erreichen der Eisenbahnlinie im Jahr 1908 verzeichnete der Ort einen beständigen Aufschwung. Doch es dauerte noch bis 1934, bis der Ort ein größeres Interesse bei europäischen Siedlern fand. Bis zum Bau der Eisenbahn war der Schiffsverkehr auf dem der einzige sichere Transportweg für Güter aller Art. Für Touristen gab es in der Zeit die Möglichkeit eine dreitägige Tour mit einem Dampfboot von aus flussaufwärts den bis nach zu fahren. Doch Eisenbahn und Straßenanbindung des Ortes ließ diese Art des Reisen 1934 auslaufen.

Bevölkerung und Wirtschaft Zum Zensus des Jahres 2013 zählte Die Stadt 4503 Einwohner, 10,9 % weniger als zur Volkszählung im Jahr 2006.

ist nicht nur Verwaltungsstandort des , sondern auch Handels- und Dienstleistungszentrum für das weitere Umland. Dort lebt man von der Milchwirtschaft, aber auch von der Schaf- und Rinderzucht sowie von der Aufzucht von Hirschen. Neben fleischverarbeitende Betriebe, befinden sich Wolle- und Fellhandel in der Stadt. Auch ist ein Umschlagplatz für Lebendvieh.

Verkehr und Tourismus Straßenverkehr Durch führt der , der die Stadt nach Norden mit verbindet und nach Süden mit . Die Stadt ist auch Endpunkt des , der in seinen Startpunkt hat und als in Neuseeland landesweit bekannt wurde. Nach Osten zweigt der ab, der über den Waituhi Saddle nach am führt.

Schienenverkehr Der Bahnhof von Taumarunui liegt an der , die im Norden mit im Süden verbindet. Hier hält auch der , der diese beiden Städte verbindet.

Flugverkehr Rund 4 km nördlich von befindet sich bei ein kleiner Flugplatz mit einer rund 1287 m langen Graspiste.

Tourismus ist Ausgangspunkt der Bootstour von , die zu den zählt.

Persönlichkeiten Ivan Mercep (1930–2014), Architekt Jeff Julian (* 1935), Langstreckenläufer Tamsyn Leevey (* 1978), Squashspielerin

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in der Region Manawatū-Whanganui