Sacramentum caritatis („Sakrament der Liebe“) über die Eucharistie als Quelle und Höhepunkt von Leben und Sendung der Kirche ist ein nachsynodales Apostolisches Schreiben Papst Benedikts XVI. vom 22. Februar 2007. Das Schreiben fasst die Ergebnisse der 11. ordentlichen Bischofssynode vom 2. bis 23. Oktober 2005 zusammen.
Gliederung und Inhalte Das umfangreiche Schreiben mit drei Hauptabschnitten und über 256 Anmerkungen sowie der Verbindung zu seiner ersten Enzyklika Deus caritas est bringt zum Ausdruck, dass Eucharistie ein Geheimnis darstellt, an das man glaubt, das man feiert und lebt. Diese drei Grundgedanken werden fundiert beschrieben und erklärt, die von der Bischofssynode verabschiedeten Leitsätze wurden in diesem Schreiben in einer außerordentlichen gründlichen Erörterung eingearbeitet.
Die drei Hauptabschnitte I. Eucharistie, ein Geheimnis, an das man glaubt
II. Eucharistie, ein Geheimnis, das man feiert
III. Eucharistie, ein Geheimnis, das man lebt
Mit diesem Dreiklang stellte Papst Benedikt XVI. die Eucharistie in den Mittelpunkt der Betrachtung. Gleichfalls bezieht er sich dabei immer wieder auf die positiven Einflüsse der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils auf das Leben der Kirche.
Kernsätze und Schwerpunkte Zusammenfassend könnten folgende Kernaussagen hervorgehoben werden:
Zur Liturgiereform
Eucharistie und priesterlicher Zölibat
Eucharistie und Unauflöslichkeit der Ehe
Die Eucharistiefeier, ein Werk des ganzen Christus
Homilie
Die lateinische Sprache
Zu den sozialen Implikationen des eucharistischen Mysteriums
Sacramentum caritatis bezieht das Geheimnis der Eucharistie auf alle drei Dimensionen des kirchlichen Lebens in Verkündigung, Gottesdienst und sozialer Verantwortung.
Weblinks Text des Nachsynodalen Apostolischen Schreiben Sacramentum caritatis Einführung durch Karl Kardinal Lehmann
Kategorie:Apostolisches Schreiben Kategorie:Werk von Benedikt XVI. Kategorie:Religion 2007 Kategorie:Eucharistie Kategorie:Römischer Ritus