The Dukes of Stratosphear waren ein von 1985 bis 1987 benutztes Pseudonym der britischen New-Wave-Formation XTC. auf ape.uk.net, abgerufen am 1. März 2014.

Geschichte

Mit ihren Alben 25 O’Clock von 1985 und Psonic Psunspot von 1987 griffen The Dukes of Stratosphear auf parodistische Art die Musik des Psychedelic Rock der sechziger Jahre auf und leisteten damit ihren Beitrag zum Revival der Musik von Bands wie The Beatles, The 13th Floor Elevators, Pink Floyd, The Electric Prunes und The Pretty Things. Beide Alben wurden 1987 zusammengefasst unter dem Titel Chips from the Chocolate Fireball auf CD veröffentlicht.The Dukes of Stratosphear – Chips from the Chocolate Fireball auf allmusic.com, abgerufen am 1. März 2014.

Diese Schaffensphase war ein eher „XTC-untypischer“ Tribut an die 1960er Jahre. Im Gegensatz zu den oftmals sozialkritischen und im Vereinigten Königreich schwer verkäuflichen Texten aus der Feder von Andy Partridge unter dem Namen XTC, wurden die Veröffentlichungen der Dukes Of Stratosphear vom Publikum in England überraschend gut angenommen.

The Dukes of Stratosphear erlebten 2003 eine kurze Auferstehung, um den Song – Open a Can (Of Human Beans) – für die Compilation The Wish List der Multiple Sklerose Gesellschaft aufzunehmen.Open A Can (Of Human Beans) auf chalkhills.org, abgerufen am 1. März 2014. Das Stück wurde später von Andy Partridge auf Fuzzy Warbles Volume 7 (2006)Andy Partridge – Open A Can Of Human Beans (4:45) auf lastfm.de, abgerufen am 1. März 2014. veröffentlicht.

Erwähnenswertes

Es scheint, dass die Single Hilly Fields (1982) von Nick NicelyNick Nicely auf willem.to, abgerufen am 1. März 2014. (einem britischen Psychedelic-Rock-Künstler) einen Einfluss auf The Dukes of Stratosphear hatte. Unter dem weiteren Pseudonym Terry and the Lovemen spielten sie für das Tribut-Album A Testimonial Dinner als angebliche Coverversion den zuvor unveröffentlichten Song The Good Things einA Testimonial Dinner: The Songs of XTC auf allmusic.com, abgerufen am 1. März 2014. und dankten ihrem Alter Ego ‚augenzwinkernd‘ „für das Ausleihen der Instrumente“ – Britischer Humor par excellence.

Diskografie

1985 – 25 O’Clock (Vinyl-EP) – Virgin Records 1987 – You’re a Good Man Albert Brown (Single) – Virgin Records 1987 – Psonic Psunspot – Virgin Records (zeitgleich mit der nachfolgenden CD veröffentlicht) 1987 – Chips from the Chocolate Fireball (CD, beinhaltend 25 O’Clock und Psonic Psunspot) – Virgin Records 2006 – Open a Can (Of Human Beans) (auf Andy Partridges Fuzzy Warbles Volume 7 veröffentlicht)

Weblinks

(englisch) In-offizielles XTC-Network auf chalkhills.org (englisch) The Guide to Life, The Universe and Everything: XTC – The Band auf bbc.co.uk (englisch) The Dukes of Stratosphear auf Last.fm

Einzelnachweise

Kategorie:Popband Kategorie:Britische Band Kategorie:Pseudonym