Veit Schiffmann (* 3. Dezember 1958 in Wien) ist ein österreichischer Künstler. Er ist Sohn des Astrologen Heinrich Philipp Schiffmann und der Modedesignerin Edith Andrea Schneiber.

Von 1974 bis 1978 besuchte er die Grafische Lehr- und Versuchsanstalt in Wien; danach studierte er von 1979 bis 1980 an der Hochschule für angewandte Kunst bei Oswald Oberhuber.

Wirken

Der Schwerpunkt der Arbeiten von Veit Schiffmann liegt in seiner Auseinandersetzung mit Träumen. Der Künstler vertritt den Standpunkt, dass Träume eine Art allnächtlichen Ausflugs mittels eigenem Traumkörper darstellen und dass man darüber ebenso berichten kann wie über die Tagesgeschehen im Wachzustand. Seine Malerei setzt sich aus verschiedenen Traumelementen, Erinnerungen, Skizzen, Stimmungssequenzen und Symbolen zusammen die als Motivbasis auf die Traumlandschaft zurückführen.

Veit Schiffmann lehnt jedoch die herkömmliche Traumdeutung oder die verschiedenen psychologischen Interpretationen strikt ab. Er ist der Auffassung, dass die Welt der Träume ebenso nüchtern und real erforscht werden kann wie die der Wachwelt.

Zitate

Etwas wirklich Gutes ist Nicht-zu-wissen, man ist leicht und frei und hat keine Scheu mit dem Fliegen.

Auf die Frage, was ich denn male, schaue ich meist verlegen drein und muss eingestehen, dass ich es kaum erklären kann.

Werke in öffentlichen Sammlungen

Stadt Wien Neue Galerie, Linz N.Ö. Landesregierung Museum Für Moderne Kunst, Istanbul Bundesministerium für UK, Wien N.Ö. Gesellschaft für Kunst und Kultur Austria Tabak, Wien Brucknerhaus, Linz Minoriten Kulturzentrum, Graz Bank Austria, Wien Creditanstalt, Wien Oberbank, Linz Sammlung S. Sabarsky, New York ÖBV, Wien ATP Architektur, Wien Philips, Wien Tinkl Collection, Toronto Artothek, Krems

Auszeichnungen

Theodor-Körner-Preis 1986

Weblinks

Homepage Veit Schiffmann

Kategorie:Maler (Österreich) Kategorie:Theodor-Körner-Preisträger Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1958 Kategorie:Mann