Diego Luzuriaga (* 1955 in Loja) ist ein ecuadorianischer Komponist.

Luzuriaga studierte an der École normale de musique de Paris, an der Manhattan School of Music und der Columbia University in New York. Zu seinen Lehrern zählten Gerardo Guevara, Yoshihisa Taira und Mesías Maiguashca.

Luzuriaga befasste sich in Ecuador mit der Erforschung und Aufnahme von Volksmusik aus den Anden sowie lateinamerikanischer Musik. Er erhielt zahlreiche Kompositionsaufträger internationaler Orchester und Ensembles und 1992 ein Guggenheim-Stipendium.

Neben einer Oper und Orchesterwerken komponierte er Werke für Chor und Orchester, Kammermusik und Lieder.

Werke Mademoiselle Satan für Bariton und Klavier nach einem Gedicht von Jorge Carrera Andrade, 1982 Felipillo für Orchester, 1986 Triciclo für Violine, Cello und Klavier, 1986 Brasilia für Flöte, Schlagzeug und Synthesizer, 1986 Ludus Spectralis für Flöte, Marimba und Schlagzeug, 1986 Flötenkonzert, 1986–91 Incienso für Orchester,. 1988 La Múchika, Fünf Stücke für Flöte und Klavier, 1988 Concertino Colorum für Flöte und elf Instrumente, 1990 Tierra... Tierra... für zwei Flöten, Auftragskomposition für Aurèle Nicolet und Robert Aitken, 1992 Once Canciones für mittlere Stimme und Gitarre, 1998 Liturgia für Shinobue und Orchester, 2000 Shaman für Bariton und Orchester, 2001 Romería a la Virgen del Cisne für Chor und Streichorchester, 2002 Resurrección en Quito, multimediales Werk mit gesprochenem Text, Liedern, Radiotheater, Umzügen, Kirchenglocken, Schlagzeug und Feuerwerk, 2003 Quito Mitico, Kantate, 2004 Canticum Canticorum für Chor und Orgel, 2004 Manuela y Bolívar, Oper, 2006 Ritmos y Lugares del Ecuador, Fünf Tänze für Violine und Gitarre, 2006

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Website von Diego Luzuriaga

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