Der Bakırçay ( für „Kupfer-Fluss“) ist ein Fluss in der historischen Landschaft Mysien im westlichen Kleinasien.
Kaïkos (latinisiert Caicus) ist der antike Name des Flusses Bakırçay, der hethitische Name war vielleicht SehaTrevor Bryce: The Routledge Handbook of the Peoples and Places of Ancient Western Asia, Taylor & Francis, 2009 S. 628 ISBN 978-0-415-39485-7. Als weiterer alter Name ist Aduros überliefert. Die antike göttliche Personifikation des Flusses trägt denselben Namen.
Die Quellen des Kaïkos liegen im Westen des Temnos-Gebirges am heutigen Ömer Dağı, südlich von Balıkesir. Bei Titus LiviusTitus Livius, Ab urbe condita 37,37,3. und Plinius dem ÄlterenPlinius der Ältere, Naturalis historia 5,125. wird diese Landschaft als Teuthrania bezeichnet. Die Kaïkosebenen waren dicht besiedelt und sehr fruchtbar. Die Mündung ins Meer war in der Aiolis zwischen Elaia und Pitane, in die heutige Bucht von Çandarlı (Bucht von Elaia). Dieser wurde durch alluviale Ablagerungen weit hinausgeschoben. Am Flusslauf liegen die Städte Kırkağaç, Soma und Bergama (an der Stelle des alten Pergamon).
Antike Quellen Erwähnt wird der Kaïkos unter anderem bei Herodot (6,28 und 7,42), Xenophon (Anabasis 7,8,18), Strabon (12,8,12 und 13,1,70), Arrian (Anabasis 5,6,4) und Pausanias (1,10,4 und 5,13,3).
Einzelnachweise
Kategorie:Fluss in Asien Kategorie:Gewässer in der Provinz Izmir Kategorie:Gewässer in der Provinz Manisa Kategorie:Mysien