In der Liste der Baudenkmäler in St. Wendel sind alle Baudenkmäler der saarländischen Stadt St. Wendel und ihrer Ortsteile aufgelistet. Grundlage ist die Teildenkmalliste für den Landkreis St. Wendel vom 30. August 2013 und in der aktuellen Fassung vom 9. August 2017.
Bliesen Lage Bezeichnung Beschreibung BildAuf dem Schänzchen 2/4Schule, AnbauDie alte Schule in Bliesen wurde 1886 erbaut und erhielt schon 1897 einen Anbau. Mit dem Neubau einer Schule in Bliesen endete 1955 der Schulbetrieb. Bis 1965 wurden einige Säle der alten Schule noch mitbenutzt, dann wurde das Gebäude in ein Wohnhaus umgewandelt.FörsterwegWegekreuzDas Wegekreuz wurde 1747 errichtet. Es ist ein helles Sandsteinkruzifix auf einem hohen Sockel mit Wulst.Kirchstraße 4BauernhausErbaut 1839Kirchstraße 4 (bei)Barthenkreuz, WegekreuzDas Wegekreuz wurde 1708 errichtet und im 19. Jahrhundert ergänzt. Das Kruzifix selbst stammt aus neuerer Zeit, der Sockel ist aus dem 18. Jahrhundert. Der Sockel besteht aus einem dicken rechteckigen Fuß mit Inschrift des Stifters, es folgt eine sich verjüngende Säule mit Jahreszahl und Figurenschmuck.Niederhofer Straße 12BauernhausErbaut 1761RemigiusstraßeKath. Kirche St. Remigius, TurmunterbauSchon 1220 stand in Bliesen eine erste Kirche, die mehrfach neu errichtet werden musste. Das heutige Gotteshaus wurde 1903/04 nach Entwürfen von Josef Kleesattel erbaut. Der Turmunterbau stammt aber noch aus der Zeit um 1200. Das Kirchengebäude aus Buntsandstein wurde im neuromanischen Stil erbaut. Das Langhaus ist in ein Mittelschiff und zwei niedrigere Seitenschiffe gegliedert. Daran schließt sich ein Querschiff an, sowie ein Chor mit einer halbrunden Apsis. Mittel- und Seitenschiffe sind durch mächtige Arkaden auf dicken Rundsäulen mit Würfelkapitellen getrennt. Der Westturm mit Eingangsportal wurde über quadratischem Grundriss errichtet und besitzt zur Gliederung Gurtgesimse.100pxRemigiusstraßeWegekreuzErrichtet 1774. Wegekreuz aus rotem Sandstein auf einem kleinen Altartisch. Den Fuß des Kruzifix bildet eine kaum noch erkennbare figürliche Darstellung, die von Pilastern und einer geschwungenen Verdachung gerahmt wird.RemigiusstraßeWegekreuzErrichtet 1749. Einfaches Wegekreuz aus hellem Sandstein mit gerundetem Formen auf niedrigem Sockel.RemigiusstraßeKriegerehrenmal1956 von Hanns Schönecker
Bubach Lage Bezeichnung Beschreibung BildHeidenbösch (Gewann)GrenzsteineIm Ostertal gibt es aufgrund der ehemaligen vier Grenzen über 150 Grenzsteine. Hier verlief die Grenze des Königreicher Hofes (1762–1842) bestand, zwischen Pfalz-Zweibrücken und der Kurpfalz (bis 1779), zwischen Bayern und Preußen (1816–1920) und zwischen Deutschland und dem Saargebiet (1920–1935). Der älteste Grenzstein, der Jagenstein, stammt aus dem Jahr 1600.
Dörrenbach Lage Bezeichnung Beschreibung BildDorfstraßeEv. PfarrkircheÄltester Teil der Kirche ist der als romanischer Wehrturm errichtete Kirchturm aus dem 13. Jahrhundert. Im 15. Jahrhundert wurde der Turm erhöht und erhielt ein Satteldach. Das spätgotische Kirchenschiff aus dem 14./15. Jahrhundert wurde 1718 verändert und hat seine Gestalt seither weitgehend bewahrt. Man betritt die Kirche über ein Giebelportal mit Spitzbogen-Einfassung. Der Turm nimmt im Erdgeschoss den Chor mit Kreuzrippengewölbe auf und ist durch einen Spitzbogen vom Langhaus mit vier Fensterachsen getrennt. Der Turm besitzt auf der verputzten Außenseite eine Eckquaderung und zusammengefasste Schallöffnungen.100pxAußerhalb der Ortslage (Einmündung B 420 / Dorfstraße)KilometersteinErrichtet 1934
Hoof Lage Bezeichnung Beschreibung BildBruchwiesstraße 1Ev. PfarrkircheNachdem die alte Hoofer Kirche Anfang des 19. Jahrhunderts baufällig geworden war, wurde 1853 ein neues Gotteshaus erbaut. Die Saalkirche wurde im neoromanischen Stil errichtet. An den Westturm mit Eingangsportal schließt sich das Langhaus mit Kassettendecke und drei Fensterachsen an, das von einem schmalen Rechteckchor mit Tonnengewölbe abgeschlossen wird. In der Rückwand des Chores sitzt ein Okulus.100pxLeitersweilerstraße 1Alt-Perersch-Haus, bzw. Alt-Koch’sches-Haus, BauernhausDas Bauernhaus wurde 1820 errichtet.Leitersweilerstraße 3BauernhofErbaut im 18. JahrhundertLeitersweilerstraße 24Kath. Pfarrkirche ChristkönigDie Christkönig-Kirche wurde 1934 im neoklassizistischen Stil erbaut. Der einfache, lang gestreckte Saalbau aus Buntsandstein erinnert im Inneren an eine Pseudobasilika, da die flache Decke im Zentrum höher ist als an den Längsseiten. Ein eingezogener Rechteckchor schließt sich an das Langhaus an. Zwischen Chor und Langhaus erhebt sich außen ein breiter Glockenturm. Über dem einfachen Rundbogenportal mit zierlosem Gewände liegt auf der Giebelseite ein Okulus.100px
Leitersweiler Lage Bezeichnung Beschreibung BildBetzelbacher MühleBetzelbacher MühleErbaut im 18. JahrhundertOberdorfstraßeEv. PfarrkircheDie evangelische Kirche wurde 1850/51 auf den Ruinen einer Kapelle aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges erbaut. Die kleine Saalkirche mit Krüppelwalmdach wird über einen Eingang in einer der Längsseiten betreten. Eckpilaster aus Sandstein schmücken den Putzbau mit vier Fensterachsen und Okulus über dem Eingang. Auf der Westseite steht ein Turm auf quadratischem Grundriss mit Satteldach.
Marth Lage Bezeichnung Beschreibung BildHoofer Straße 11BauernhausErrichtet im 1. Viertel des 19. JahrhundertsKönigreicherhofKönigreicherhof, GutshofDer Gutshof wurde in den Jahren 1762/63 von den Herzögen von Zweibrücken errichtet.
Niederkirchen Lage Bezeichnung Beschreibung BildPaul-Gerhardt-StraßeEv. PfarrkircheÄlteste Teile der Kirche sind das aus dem 12./13. Jahrhundert stammende Untergeschoss des Turms und ein Raum mit Tonnengewölbe an der Nordseite, der heute als Taufkapelle dient. Im 16. Jahrhundert wurde der Turm mit einem niedrigen Obergeschoss mit Spitzhelm aufgestockt. Der südliche Teil des Langhauses stammen aus dem Jahr 1617 und besitzt kräftige Strebepfeiler und spätgotischen Fenster mit Maßwerk. Der Chorraum mit dreiseitigem Schluss schließt sich an das Langhaus an. Mittel- und Seitenschiffe sind von spätgotischen Netzgewölben überspannt. Während das Langhaus verputzt ist, blieb der Turm unverputzt.100pxPaul-Gerhardt-Straße 6Ev. PfarrhausDas Pfarrhaus wurde um 1908 erbaut.
Niederlinxweiler Lage Bezeichnung Beschreibung BildDr.-Martin-Luther-Straße 3Ev. Pfarrkirche, TurmDie Kirche wurde 1775 nach Entwürfen von Johann Friedrich Stengel errichtet. In den Jahren 1830/31 wurde die Saalkirche um einen Turm nach einem Entwurf J. M. Fladt erweitert. Der Turm im klassizistischen Stil wurde leicht in das Kirchenschiff geschoben und auf quadratischem Grundriss errichtet. Während die unteren Geschosse eine Eckquaderung aufweisen, ist das oberste Geschoss von Eckpilastern gerahmt. Vier Dreiecksgiebel bilden das Dach. Ecklisenen gliedern die Querhauskirche, die von hohen Rechteckfenstern belichtet wird.100pxKleiner Matzenberg 9Nassauisches ForsthausDas Forsthaus wurde 1756 bis 1766 für Fürst Wilhelm Heinrich erbaut.
Oberlinxweiler Lage Bezeichnung Beschreibung Bild Niederlinxweilerstraße 1–9 (ungerade Nummern) Ensemble Alte Schule Zum Ensemble der alten Schule gehören neben den beiden Schulgebäuden auch ein Lehrerwohnhaus, sowie zwei Bauernhöfe.Niederlinxweilerstraße 1, Schule, 1. Hälfte 19. Jh. (Einzeldenkmal)Niederlinxweilerstraße 3, Schule, um 1850 (Einzeldenkmal)100pxNiederlinxweilerstraße 5, Lehrerwohnhaus, um 1850 (Einzeldenkmal)Niederlinxweilerstraße 7, Bauernhof, 1. Viertel 19. Jh. (Einzeldenkmal)Niederlinxweilerstraße 9, Bauernhaus, 19. Jh. (Einzeldenkmal)100pxAußerhalb der OrtslageGrenzsteinGrenzstein Nr. 73 aus dem Jahre 1585 an der ehemaligen kurtrierisch-nassau-saarbrückischen Grenze in der Reitzenbacher Rotheck zwischen St. Wendel und Oberlinxweiler.100pxRemmesweilerstraße 2Bauernhaus1801/1802 erbaut
Osterbrücken Lage Bezeichnung Beschreibung BildBrückenstraße 1BauernhausErbaut im ersten Viertel des 19. JahrhundertsZu den Eichen 3BauernhausErbaut im 18. Jahrhundert, 1883 umgebaut.
Remmesweiler Lage Bezeichnung Beschreibung Bild Auf der Hell 3, 5, 8, 9Im Obereck 8Ensemble Auf der Hell Das Denkmalensemble besteht aus fünf südwestdeutschen Einhäusern. Der Kern des ältesten Gebäudes stammt aus dem 17. Jahrhundert, das letzte Haus wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts erbaut.Auf der Hell 3, Bauernhaus, 1. Viertel 19. Jh. (Ensemblebestandteil)Auf der Hell 5, Bauernhaus, 17./18. Jh. (Einzeldenkmal)Auf der Hell 6, Bauernhaus, 1830 (Einzeldenkmal)Auf der Hell 8, Bauernhaus, 18. Jh., Umbau 1839 (Einzeldenkmal)Im Obereck 8, Bauernhaus, 4. Viertel 18. Jh., Umbau 1839 (Einzeldenkmal)Dr.-Franz-Schmitt-StraßeTurm der ev. Pfarrkirche1818 erbaut
St. Wendel Ensembles