Tabellarische Darstellung von Daten zur Geschichte der linksextremistischen Terrororganisation Rote Armee Fraktion (RAF).
Vor der Gründung Datum Ort Ereignis 2. April 1968 Frankfurt am Main Brandstiftung in zwei Frankfurter Kaufhäusern als Protest gegen den Vietnamkrieg. 3. April 1968 Frankfurt am Main Die Täter der Kaufhaus-Brandstiftungen vom Vortag werden festgenommen.14. Oktober 1968 Frankfurt am Main Der Prozess um die Kaufhausbrandstifter beginnt.31. Oktober 1968 Frankfurt am Main Die Kaufhausbrandstifter werden zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Nur Horst Söhnlein tritt später seine Strafe an.13. Juni 1969 Frankfurt am Main Die Haftbefehle aus den Kaufhausbrandstiftungen werden außer Vollzug gesetzt. Nachdem der Bundesgerichtshof (BGH) am 27. Oktober 1969 die Revision verwirft, fliehen Baader, Ensslin und Thorwald Proll, begleitet von Astrid Proll, nach Frankreich und später nach Italien. Thorwald Proll trennt sich in Paris von der Gruppe. 5. Februar 1970 Wiesbaden Das Gnadengesuch von Andreas Baader und Gudrun Ensslin wird vom hessischen Justizminister Karl Hemfler abgelehnt. Anfang Februar 1970 West-Berlin, Kufsteiner Straße 12 Andreas Baader und Gudrun Ensslin kehren in die Stadt zurück und leben dort in der Illegalität bei Ulrike Meinhof. 4. April 1970 West-Berlin Verhaftung von Andreas Baader nach einem Hinweis von „S-Bahn-Peter“, dem V-Mann Peter Urbach.
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