Der Gangdisê《中国地名录》. Beijing, 中国地图出版社 1997, ISBN 7-5031-1718-4, S. 68. ist ein rund 1000 Kilometer langes Gebirge in Tibet. Gemeinsam mit der östlich anschließenden Nyainqêntanglha-Gebirgskette bildet er das Transhimalaya-Gebirgssystem.

Lage und Landschaft Die Gangdisê-Kette ist der westliche Teil der seit Sven Hedin im Westen Transhimalaya genannten Gebirgszüge. Sie bildet teilweise die Wasserscheide zwischen den nach Indien entwässernden Strömen Indus, Sutlej, Karnali und Yarlung Zangbo (Brahmaputra-Oberlauf) und dem Nu Jiang (Saluen). Diese Flüsse entspringen alle im Westen des Gebirges. Nach Norden hin läuft der Gangdisê in die weitläufigen alpinen Steppen des Changthang aus.

Gipfel Der bedeutendste, wenn auch nicht höchste Berg ist der hohe heilige Berg Gang Rinpoche, der in Indien und im Westen Kailash genannt wird. Die tibetische Bezeichnung „Gangdisê“ wird häufig nicht nur für den gesamten Gebirgszug verwendet, sondern auch für den heiligen Berg selbst. Der höchste Berg des Gangdisê ist der Loinbo Kangri (7095 m).

Einzelnachweise

Kategorie:Hochland von Tibet Kategorie:Transhimalaya