Jonzac ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Charente-Maritime in der Region Nouvelle-Aquitaine; sie ist Verwaltungssitz des Arrondissements Jonzac. Die Stadt liegt an der Seugne.
Bevölkerungsentwicklung 1800: 2509 1851: 2718 1901: 3366 1936: 3250 1962: 4020 1968: 4022 1975: 4306 1982: 4495 1990: 3998 1999: 3817 2008: 3552 2017: 3432 (ab 1962 nur Einwohner mit Erstwohnsitz)
Verkehr Jonzac hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Chartres–Bordeaux und wird im Regional- und Fernverkehr mit TER- und Intercité-Zügen nach La Rochelle und Bordeaux-Saint-Jean bedient. Der Streckenabschnitt von Pons nach Jonzac wurde am 26. Januar 1870 in Betrieb genommen.François et Maguy Palau: La Rail en France. Le Second Empire. Tome 3: 1864–1870. Paris o. J., S. 193.
Sehenswürdigkeiten mini|links|Markthalle von 1889 mini|links|Das Schloss mini|hochkant|Kirche Saint-Gervais-Saint-Protais Die Kirche Saint-Gervais-Saint-Protais, stammt wohl aus dem 10. Jahrhundert. Auf ihrem Vorplatz wurden in den Jahren 2008 und 2009 zahlreiche Gräber mit Steinsärgen aus der Zeit der Merowinger freigelegt. Schloss Jonzac, heute Sitz der Verwaltungsbehörden Markthalle, erbaut 1889 Thermalquellen Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Jonzac
Meteorit 1819 fiel bei Jonzac ein etwa 5 Kilogramm schwerer Steinmeteorit. Er wurde als Achondrit vom Typ Eukrit klassifiziert.
Persönlichkeiten Jean Hyppolite (1907–1968), französischer Philosoph, geboren in Jonzac Pierre Ruibet (1925–1944), Widerstandskämpfer, der 1944 das deutsche Munitionsdepot in Jonzac sprengte Jacques Bossis (* 1952), Radrennfahrer
Literatur Le Patrimoine des Communes de la Charente-Maritime. Flohic Editions, Band 1, Paris 2002, ISBN 2-84234-129-5, S. 304–312.
Weblinks
Notice Communale - EHESS Offizielle Website der Stadt Straßenkarte von Jonzac (Viamichelin)
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Nouvelle-Aquitaine Kategorie:Unterpräfektur in Frankreich
Kategorie:Weinbauort in Frankreich Kategorie:Gemeindegründung 1793