Klaus Bernd Brankamp (* 29. August 1939 in Düsseldorf; † 27. Februar 2007) war ein deutscher Maschinenbau-Ingenieur und Unternehmer.

Leben und Wirken Das Studium schloss er 1965 mit der Diplomprüfung ab. Zwei Jahre später erlangte er die Promotion, im Jahre 1970 die Habilitation. Den ganzen akademischen Bildungsweg absolvierte er an der RWTH Aachen.

Ende der 1970er Jahre wurde im Rahmen des Labors der RWTH ein Landesprojekt von Nordrhein-Westfalen zur Förderung der Prozesssteuerung und -messung bei der Produktion auf Werkzeugmaschinen begonnen. Dabei führte Brankamp die Idee des Tachometers auf ein höheres Niveau bei Werkzeugmaschinen.

Der Zweck dieser Prozessüberwachung/ProcessMonitoring-Technologie sollte der Vermeidung von Fehlern, der besseren Ausnutzung der Maschinen und der höheren Auslastung der Anlagen dienen. Neben der Umsetzung dieser Entwicklungen in weltweit anwendbare Einrichtungen hielt er an der RWTH Vorlesungen als Dozent im Fach Planung und Entwicklung neuer Produkte.

Mitgliedschaften Leitung und Mitgliedschaften in VDI-Gremien Mitglied im Vorstand der Ausschuss für wirtschaftliche Fertigung (AWF) Mitglied im Präsidium des Forschungsinstituts für Rationalisierung (FIR) Vorsitzender des Industrieausschusses der IHK Düsseldorf

Auszeichnungen 1967: Borchers-Plakette 1970: Ehrenplakette des VDI 1977: Ehrenring des VDI 1984: Herwart-Opitz-Medaille des VDI

Schriften (Auswahl)

Ein Terminplanungssystem für Unternehmen der Einzel- und Serienfertigung, 1968 Arbeitsablaufplanung mit Hilfe elektronischer Datenverarbeitungsanlagen mit Herwart Opitz und Wilfried Olbrich, 1970 Untersuchungen über Einsatzmöglichkeiten von Datenverarbeitungsanlagen für die Einführung der Teilefamilienfertigung mit Herwart Opitz und Wilfried Olbrich, Köln 1970 Untersuchung über die Einsatzmöglichkeiten elektronischer Datenverarbeitungsanlagen in der Produktionsterminplanung mit Herwart Opitz und Wilfried Olbrich, 1970 Rechnergestütztes Konstruieren mit anderen, Fachbericht aus dem Laboratorium für Werkzeugmaschinen und Betriebslehre an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und dem Lehrstuhl für Automatisierung und Institut für produktionstechnische Automatisierung an der Technischen Universität Berlin, Berlin 1971 Planung und Entwicklung neuer Produkte, Berlin 1971 Ein Terminplanungssystem für Unternehmen der Einzel- und Serienfertigung – Voraussetzungen, Gesamtkonzeption und Durchführung mit EDV, 1973 Leitfaden zur Leistungssteigerung in der Konstruktion. Methoden – Hilfsmittel – Fallstudien, 1975 Systematische Planung des technologischen Unternehmens- und Wirtschaftsprofils , 1975 Handbuch der modernen Fertigung und Montage, München 1975 Produkte in der Geisterschicht, 1980 Organisation des Betriebsmittelsbaus, Essen 1981 Der moderne Stanzbetrieb. Vom Sensormonitoring zur Geisterschicht . 1985 Optimale CAD-Lösung für den Werkzeugbau, Köln 1990 Wettbewerbsfaktor Werkzeug- und Betriebsmittelbau, 1991

Weblinks

Internetseite der von Prof. Dr.-Ing. Klaus Brankamp gegründeten BRANKAMP-Gruppe

Referenzen

Walter Habel, Wer ist wer?, Lübeck 1993 Anzeige in der FAZ vom 3. März 2007

Kategorie:Maschinenbauingenieur Kategorie:Absolvent der RWTH Aachen Kategorie:Ehrenringträger des Vereins Deutscher Ingenieure Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1939 Kategorie:Gestorben 2007 Kategorie:Mann