Katharina Mayberg (* 31. März 1923 in AltonaJohann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 2: Hed–Peis. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, S. 1099.; † 21. Februar 2007 in Hamburg-Othmarschen; eigentlich Ursel Käthe Neb) war eine deutsche Schauspielerin.

Leben und Karriere Katharina Mayberg kam als Tochter des Kapitäns Richard Johannes Neb und dessen Ehefrau Käthe Maragrethe Emilie Frieda, geb. Steffen zur Welt. Sie nahm von 1946 bis 1948 Schauspielunterricht an der Schauspielschule des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg bei Waldemar Staegemann und Lotte Brackebusch und erhielt zudem eine Tanzausbildung. Zunächst arbeitete sie als Bühnendarstellerin.Frank-Burkhard Habel, Volker Wachter: Das große Lexikon der DDR-Stars. Die Schauspieler aus Film und Fernsehen. Erweiterte Neuausgabe. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2002, ISBN 3-89602-391-8, S. 251. Von 1948 bis 1949 war sie an der Eppendorfer Jugendbühne engagiert, danach gab sie Gastspiele. Sie verkörperte unter anderem Scampolo in dem gleichnamigen Theaterstück, Tonette in Der eingebildete Kranke und wirkte in Das Haus in Montevideo von Curt Goetz mit.Herbert A. Frenzel, Hans Joachim Moser (Hrsg.): Kürschners biographisches Theater-Handbuch. Schauspiel, Oper, Film, Rundfunk. Deutschland, Österreich, Schweiz. De Gruyter, Berlin 1956, , S. 473.

Ende der 1940er Jahre debütierte sie als Filmschauspielerin, spielte unter anderem 1949 in der DEFA-Filmkomödie Figaros Hochzeit und avancierte in den 1950er und 1960er Jahren zu einer beliebten Darstellerin in deutschen Filmproduktionen. In Filmen wie Die schöne Müllerin (1954), Rosen-Resli (1954) und Mazurka der Liebe, einer Filmadaption der Millöcker-Operette Der Bettelstudent, wurde sie auch international bekannt. In der Produktion ihrer Schimmelreiter Albis Film GmbH hatte sie unter der Regie von Alfred Weidenmann ihren letzten Leinwandauftritt als Magd Ann Grete, in dem Spielfilm Der Schimmelreiter (1978).siehe vom 2. März 2007 Danach trat sie noch in einigen Fernsehproduktionen auf. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin war sie auch für den Rundfunk tätig.

Katharina Mayberg war seit 1956 mit dem 1992 verstorbenen Filmproduzenten Alf Teichs verheiratet und hatte einen Sohn.

Filmografie

Weblinks

Quellen

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